17.05. 38.026
Kollektivismus
Was ich mit dem Doxismus marginal beschrieben hatte, ist der Antrieb des Kollektivismus, dessen Leitspruch soviel besagt wie ,,Die Geschichte wird nicht von den Einzelnen, sondern vom Kollektiv, also der Gesellschaft, dem Bündnis geschrieben“.
Seitdem Marxisten dies propagierten, wurde es nicht als Mahnung betrachtet, sondern als Versuch dieses Kollektiv zu bestimmen, zu lenken, zu führen, um eben die Interessen von Einzelnen, eher Wenigen, also kleineren Gruppierungen von Interessengemeinschaften zu vertreten.
Nun gibt es mittlerweile sehr viele Parallelgesellschaften mit eigenen Interessen, jene alle darin münden, Wirtschaftlichen Profit für sich zu generieren, so haben sie alle das gleiche Ziel, die gleiche Vision und so den Antrieb, nur eben für die eigene Gruppe zu dieser man sich zählt.
Diese Gruppen sind in der Regel Unternehmen und Konzerne diese mit gewissen Rohstoffen handeln, oder eben bestimmte Produkte herstellen, jene wiederum häufig nur in bestimmten Situationen ihre Konjunktur erhöhen.
So erkannten die marxistischen Analysen ebenfalls, dass der Kollektivismus zu Schäden an den natürlichen, also organisch gewachsenen Bündnissen, wie der Familie führt, - oder an der Kommunalpolitik, wenn ich eine biologisch korrekte Volksvertretung als Komponente hinzufügen würde.
Das Argument, man teile sich die persönliche Verantwortung in solchen Gruppierungen auf, was zwanghaft darauf hinausläuft, dass die Verantwortung von Niemanden getragen und übernommen wird. (Bis die Konsequenzen davon, dazu nötigen)
Besonders Konzerne genießen diese Hierarchie, sich Untertanen einzustellen, jene sie vorschicken können, das Ungerechte anzuordnen, denn auch diese bezahlten Lakaien, tun nur ihren Job, und stehlen sich aus dem Gewissen, die Schuld diese sie aufrechterhalten, zu vermeiden.
Mittlerweile leben wir in solch einem maßlosen Kapitalismus, worin diese Strukturen sich allzu verselbstständigten, dass selbst die Regierungen von kommerziell arbeitenden Angestellten bestückt wird, und die Ökonomie nichts anderes geworden ist, als eine Naturzerstörungsmaschine, betrieben von ehrlosen Gesinnungen unter ständigen Begriffsverschleierungen, wie der Freien Marktwirtschaft, oder Ausreden durch Schuldzuweisungen - die anderen Akteure betreiben doch ebenfalls minderwertige Praktiken.
Ich erkenne in der Klassengesellschaft und den Anhängern der Profiteure der Obigen, eine niedere Überzeugung, jene Gottlos, Ehrlos und Tugendlos ist, doch besonders Infantil mit ihrer Verantwortung umgeht, ob nun als Individuum oder als Unternehmen.
Dass man auf solch einer Art, wo die Gier zum Glaubenssatz gehört, keine Stabile zukunftsorientierte Politik so auch Ökonomie leisten kann, sollte man spätestens durch Platons (Politeia) und Aristoteles´ (Politiká) Schriften erahnen können, aber doch nicht zuletzt den Marxisten ihrer ignorierten Mahnungen erfassen dürfen.
Der gesunde Menschenverstand mit einem gewissen Intellekt bewohnt, erspart aber sogar diese Enquete, weshalb auch ein bloßer natürlicher Deismus, diesen man für sich selbst erkennen müsste, wenn man keiner Arroganz, Ignoranz und unreifem Charakter verzogen wäre, hätten das Gewissen gut beraten, diesen Niederen Umgang seiner naiven egomanischen Gesinnung aufzugeben, denn der persönliche Frieden kann bloß empfunden werden, wenn auch die Weltbevölkerung diesen Frieden empfinden kann, und das geschieht bloß durch Natürlichkeit und Gerechtigkeit.
Ich wollte bloß die Relation zum Doxismus aufzeigen, worin diese Eichung des Antriebes, der Homogenen Überzeugung also, adaptiert auf die Staatsführung erkennen lässt, dass die Funktionalität unserer Bündnisse, gerade an dessen Mangel und Auswirkungen scheitern wird.
Es sei denn, wir machen uns ehrlich, und reden über Gerechtigkeit, über die erwähnten Mechanismen von Verantwortungslosigkeit, dem Hindernis einer Legislative jene die Unnatürlichkeit nicht unterbindet, mit zweierlei Maß zu regulieren, einmal im privaten Sinne, und nochmals im Sinne des Unternehmertums, welches den Teil der Völker abbildet, diesen sie vertreten wollen, und zu diesen sie sich selbst zählen müssen.
Wir ersticken in der amoralischen Inkompetenz dieser mannigfachen Organisationen, jene einzige Gesinnung daraus besteht, unnötige Inflationskonten anzuhäufen.
Was uns also zu den Fragen nach einer Lösung kommen lässt.
Jeder Ingenieur wird es bestätigen; Damit ein dekadenter Luxuswagen fahren kann, muss jedes Bauelement seinen Mechanismus erfüllen und zuvor exakt einkalkuliert worden sein, sonst würden sie ihre Funktion nicht einhalten können, und somit auch des gesamten Fahrzeuges nicht.
Ich habe bereits in meiner Prosa (Ein ferner Freund...) darüber geschrieben, dass ein Fahrzeug mit mehr Reifen ausgestattet als Nötig, dessen Bewegungstüchtigkeit verhindern würde. Maßlos Überspitzt wären das pro Achse 60 Reifen, was also bloß unnötigen Ballast bedeuten, und die Leistung des Motors restlos überfordern würde.
Bewusst überspitze ich, denn unsere Lage verläuft auf keinen minderen Schaden zu, in Anbetracht der gerechten Verteilung, diese nicht in Biologischen also Natürlichen Belangen geleistet wird, wie die Unabhängigkeit, dem freien Wohnen und solches, sondern in Materie versucht wird zu entlohnen, der letztlich keinen geistigen Frieden bewirken kann, handelt es sich dabei eben um rein körperliche Belustigungen.
Der Seelenfrieden des Kollektivs wird eben nicht durch den Wunsch nach Dekadenz befriedigt, mit der Anweisung nach Gier und Gottlosigkeit, Egomanie, und den Vorbildern jene durch Elektronischer Geräte ihre infantilen Gesinnungen bis in die Köpfe der Jüngsten heimsuchen.
Es geht viel mehr um Gewissheit, dass man seinem Staatsapparat vertrauen kann, weil es die Verlogenen verfolgt, die Kriminellen, und sie nicht darin unterstützt, durch zaghafter Klauseln unantastbar zu werden.
Ein gewaltiges Problem ist also die Doxa der Profiteure, jene ihre menschliche Verantwortung nicht tragen wollen, und dennoch zu viel Geldmacht besitzen, um jemals von ihren falschen Überzeugungen ablassen zu müssen. Ein weiteres Problem ist ebenfalls der gleichen niederen Klasse verschuldet, eine doppelte Buchführung , wie bei Kriminellen Organisationen üblich, zu betreiben, worin ein Mindestlohn festgesetzt, aber kein Maximallohn etabliert wurde. Wobei wir erneut bei den Ingenieuren wären, jeder von ihnen bestätigen müsste, dass alle Konzepte auch ihre Grenzen erhalten müssen, um zu Funktionieren.
Wie soll das also Funktionieren, wenn die Inflation nicht dem Mindestlohn zu verschulden ist,- sind diese Ausgaben doch berechenbar anhand genormter Zahlen - sondern der unaufhaltsamen Maximierung der bereits übersättigten Bankkonten.
Um es etwas philosophischer zu ergründen; Sind diese Leute denn überhaupt Reich, wenn sie all ihr Geldbesitz gar nicht ausgeben. Oder gleichen sie einem Taugenichts, der einige Villen ersteigert hatte, aber bloß in einem von ihnen haust - sind die anderen Gebäude unbewohnt und faktisch nicht genutzt - also wie nicht Vorhanden gewesen.
Wir müssen akzeptieren, dass die Inflationskonten der gierigen Maßlosen, mehr Schaden anrichten, als Sinn stiften, und dass das Kollektiv- die Arbeitende Klasse also, die tatsächlich überwiegende Wählerschaft, - garantiert für eine Begrenzung des Wohlstands Stimmen würde, und es daher von allen Weltpolitikern und Unternehmern ein offen zu betrachtendes Geheimnis ist, dass sie die Gründe dafür sind, solch einer logischen Ingenieursarbeit im Wege zu stehen, sie also zu verhindern.
Wann kam den ein Vorschlag dazu, die ungehemmten Kapitalisten zu hemmen im Sinne der Gerechtigkeit. Wann kamen sie denn selbst auf die Idee, sich zu Mäßigen im Sinne des Weltfriedens.
Ich möchte meine geistigen Arbeiten weiterführen, aber dieser Mangel an Diskurs dieser Themen, doch ununterbrochen die Medien mit überwiegend belanglosen Berichten ertragen zu müssen, zwingt mich diese Debatte anzuregen, obgleich es die Berufszweige Fremder bezeichnet.
Zu erwähnen sei noch meine Feststellung, dass die Ratgeber und Mahner vergangener ökonomischer Schriften, nichts über die aktuelle Form der katastrophalen Buchführung durch geistlose, gierige Egomanen wussten, weshalb ihre Lehren weder gänzlich Zeitgemäß sein dürften, noch sie die Quantität geführter Maßlosigkeit richtig einschätzen konnten, als auch dessen Auswirkungen. Dienen sie doch bis Heute als Orientierung.
Ich stehe ehrlicherweise am Beginn meiner politischen Philosophie, da ich namhafte Vordenker habe, welche sich dieser Arbeit bereits annahmen, aber die Umsetzung ihrer Gedanken, wurde eben vernachlässigt und unterdrückt. Eigentlich hätte ich anderes zu tun, wie man an meinen Projekten unschwer erkennen kann.
Zudem bleibt mir noch der Verweis zu Arthur Schopenhauers ,,Aphorismen zur Lebensweisheit" worin er sehr genau die Psychologie der Dekadenten Materialisten, im Vergleich zu den geistig hochwertigen Intellektuellen aufzeigte, mit dem Resultat, dass Jenen die bereits zu viel besitzen, trotz Anhäufung weiterer Gegenstände, niemals die geistige Befriedigung erhalten können, welche sie sich versprechen.
Zusätzlich sollte man sich an meiner Analogie des Ingenieurs bemessen überlegen dürfen, solch eine Präzision auch in den politischen Systemen zu verlangen, spricht die Mechanik doch eine beispielhafte Allegorie aus, diese man durchaus mit Politischem und Ökonomischen Verstand adaptiv anwenden kann. Begriffe wie Filter, Antrieb, Abrieb etc. eignen sich hervorragend um Systemfunktionen abzugleichen. Man darf natürlich nicht die Psychologischen Elemente vernachlässigen, schon gar nicht die Deistische Gesinnung als heiliges Maß der Koexistenz. Politik muss höher der Ökonomie denken können, und dazu gehört ein weites Spektrum an Fakultäten zu kennen, um eben ein hochwertiges, natürliches Konzept zu etablieren.