19.02. 38.026
Neo-Empiristik
Als nächstes möchte ich eine weitere Reformation durch meiner Denkschule präsentieren; die Komplementierung der klassischen Empirie, genannt als Neo-Empiristik. Im Laufe meiner Forschungen ist es mir aufgefallen als Mangel der klassischen Wissenschaft, alleine die Materiellen Experimente zur Realität zu zählen, und eben zu Ergründen, während die tatsächlich Existenziellen Bedeutungen der geistigen Perzeption, der Psychologie und der vergangenen Philosophie überlassen wurde, obgleich die Logik bereits metaphysische Akzeptanz und Anwendung genießt.
Neben der Logik diese auch innerhalb der Mathematik ihre Evidenz erhielt, müssen wir uns nun der gesamten Realität stellen, und unsere Gesinnung und Affekte ebenfalls anerkennen, und wie ich aufzeigen werde, auch Praktizieren, um in dieser neuen Form der Wissenschaftlichkeit, auch eine neue Form der Erkenntnis zu nutzen.
So scheinen die Affekte - die übrigens viele Philosophen darunter Platon zu beherrschen ersannen, ohne fernöstliche Weisheitslehrer ihren Umgang mit ihnen zu vergessen, darunter Laotse oder Konfuzius, - wie eine unsichtbare Welt, doch sobald aus einer unbeherrschten Emotion eine Tat wird, wirkt sie innerhalb der Evidenz klassischer Naturwissenschaft, nur eben, ohne dass sie sich ihr stellen konnte. Bisher.
Ich frage nämlich genau an dieser Stelle nach, wieso wir verleugnen wollen, was uns vom materiellen Tiere zu einem geistigen Wesen erhebt, um unsere gesamte Realität definieren zu können, nach der Postulierung absoluter Wahrheit.
Zu dieser Wahrheit gehört der Deismus als logische Ordnungskraft, also einer schöpferischen Hochintelligenz unsere Existenziellen Herkunft anzuerkennen, denn sie ist die Struktur zum inneren- und äußeren Frieden, da sie als moralische Hierarchie sowohl die emotionale als auch materielle Ordnung erklärt, und als nicht korrumpierbar gilt, da der Deismus, ebenso wie die klassische Empirik, keine Behauptungen zulässt, nur eben durch logische Kalkulation die Existenz Gottes erkennt.
Diese Logik führte große Denker zur Tugend, und auch weniger Namhafte bedienten sich doch gar instinktiv ohne Lehren an das Sittliche, angeborene Maß, die Ordnung und den Frieden zu achten. Eine Weltanschauung, die absolut existent unsere Lebensqualität bestimmt, und bisher eben nicht wissenschaftlich greifbar war.
Sie ist also auf einem Auge blind, weshalb es sich erklärt, ihr ein zweites zu öffnen, und mit der Akzeptanz der Logik, neben der Psychologie, eine höhere Ebene des Bewusstseins zu schaffen, - eine Wahrnehmung, die sowohl die Liebe erforscht, als auch die Angst, ohne subjektive Schuld zu vermuten, sondern eine biologische Diskrepanz zur Natürlichkeit.
Ohne dieser Erweiterung, bleibt die Empirik auf einem Auge blind, und wird daher nie über die Materiellen Abläufe, Erkenntnisse über Existenz, und Wahrheit, Sinn, und Schöpfungsenergie sammeln und kategorisieren können.
Ich lasse den halb erblindeten Geist nun wieder Sehen, und dränge zur Kognition der Auswirkungen auch auf Politik und Wirtschaft, also auch des gemeinen Friedens hin, denn es steht außer Frage, dass eine Gesinnung jene die Natur Wertschätzt unter einem liebenden Konzept, zur geistigen Gesundheit und zu einem moralischen Verhalten leiten.
Man wird sich bald Fragen über die Tugendlogik stellen, welche bereits erkannt und unterrichtet, ebenfalls aus den natürlichen Umgang der Existenz resultierte, und nun nicht mehr weiter ignoriert werden darf.
Wir stellen uns einer Theodizee, auf wissenschaftlichem Fundament, und daher führen wir die Empirik zurück zur Philosophie, wo auch jede Tugend ihren Ursprung nahm. Epikur verstand unter dem Recht Gottes seine logische Kritik zu äußern, und stellte fest, Entweder
a, Gott will das Übel aus der Welt schaffen, kann es aber nicht, oder
b, Gott kann, will aber nicht, oder
c, er will nicht und kann auch nicht, oder
d, er will und kann auch.
Während ich also letztere Antwort für wahr erklären kann, nahm Epikur diese Beobachtung der naheliegenden Konklusionen, um zu Behaupten, die ersten drei Lösungen widersprächen der Existenz Gottes, per seiner Fähigkeiten oder Definition, und letzteres sah er Widerlegt, da es das Übel gibt.
Nun, Epikur machte sich gerade die Vorstellung seines letzteren Ausgangs zu einfach, und erkannte nicht, dass es gar kein Übel gibt, alleine solche Menschen, wie nun er einer zu sein dürfte, widmen sich ihren inneren Trieben zu Gunsten, und lehnen jedes Gute ab, um das eigene Übel zu legitimieren. Ein Epikur begriff nicht, dass der Mensch an allem möglichen Übel schuld trägt, und auch nur gewisse Menschen, nicht ausnahmslos. Wer also dies differenzieren kann, erkennt eben keinen Widerspruch mehr zur Existenz der evidenten Ordnungsschöpfung, sondern die Anleitung, seine Natur zu akzeptieren, und die Tugend zu Studieren, diese doch angeboren, seitdem wir uns von den Primaten, der naiven Materie, zu den geistigen Wesen, der emotionalen Menschen mit Ehre und Sitte wandelten. Zumindest konnte und kann man die Sitte und Tugend auch in ihrer positiven Wirkung erkennen, und daher als Naturerscheinungen erforschen müssen.
Epikur tat jedoch was die aktuelle Wissenschaft begeht, auf einem Auge der Realitätswahrheit blind zu sein.
04.03. 38.026
Ernährungsphilosophie – Vegetarismus
Versuchen wir eine Überzeugung von mir argumentativ durchzugehen, damit wir ein Thema aus der reinen Vernunft restlos aufklären. Wir haben dort eine merkwürdige Gesinnung die gepflegt wird, jene viel Leid und psychische Diskrepanzen auslösen. Ein empfindliches Thema, aber als Philosoph kann man sich nicht eigener Fürsprache entziehen, weshalb man sich eben Erklären möchte.
Wir haben eine öffentliche Meinung, dass der Mensch, bis er sich vom Tier zum modernen, aufrecht gehenden Wesen entwickelte, eine Phase des Jägerkultes durchlebte, in dieser er das Morden zur Nahrungsquelle etablierte. Aus Not, aus Freude am Morden, die Begründungen dürfen optional sein, da sie nicht Nachweisbar sind, ändert jedoch nichts an der Prämisse Inhalt.
Nun gibt es also eine Behauptung diese Rechtfertigen soll, weshalb man sich keiner Schuld bewusst ist, beim Verzehr ermordeter Lebewesen, darunter auch welche im Kindesalter zum Schlachten geführt werden. Während man also für gewöhnlich Kindertiere niedlich empfindet, wird es innerhalb dieser Perspektive plötzlich eine selbstverständliche Sache, sie zur Schlachtbank zu führen.
Wir wollen gar nicht primär ins Gewissen reden, bloß die Widersprüchlichkeit aufzeigen, welcher man sich seiner inneren Logik und Seele aussetzt, denn als wissenschaftliche Wesen, diese stolz auf Technologischen Fortschritt sind, haben wir gemein eine klare positive Haltung zu den Empirischen Methoden, diese eben durch ihre Qualität der stabilen Funktionalität überzeugen. Um die Wahrheit unserer Realität zu Erkennen.
Einen Widerspruch zu Leben, würde demnach bedeutet, die Wissenschaft funktioniert nicht mehr. Ich werde aber beweisen, dass sie es tut.
Ich möchte nicht die Argumente anfassen, dass es eine geschmackliche Frage sei, denn der Prozess, durch diesen sich ein Tierleben zu Mahl verwandelt, erklärt sofort, dass man dort eine stinkende Masse waschen muss, kochen oder braten, würzen, salzen und panieren muss, es somit als Beilage wird zu dem vegetarischen Lebensmitteln, ohne dessen Inhaltsstoffe wir Verenden würden, was man nicht mehr von der Leiche Belegen kann, was also nicht mehr mit einem puren Geschmack begründet werden darf. Zumindest nicht kohärent.
Es gibt darüber hinaus aber wertvollere Fakten zu berücksichtigen, nämlich die Berechtigung, dass es in der Tierwelt eben auch unter Primaten, vermeintlich Jäger gibt, diese Leichen verzehren. Ohne zu weit ausschweifen zu müssen, sind diese Belege sehr dürftig, und erklären überhaupt nicht, wie es dazu kam, dass man solche Anomalie dokumentieren konnte, daher möchte ich direkt zu der logischen Analyse übergehen, was biologisch betrachtet einen Jäger definiert.
Wir haben unter den Karnivoren einen Körper zu beobachten, der dazu befähigt ist, einem gewissen Beuteschema zu Folgen, darunter zählen Reißzähne, Krallen, Muskeln zur Geschwindigkeit und somit auch eine gewisse Aerodynamische Figur, es sei denn sie sind Aasfresser und ernähren sich von bereits Erlegtem, übrig gelassenem Tod.
Gehen wir also zurück zu unseren Vorfahren, jene vom Baum kamen, um den Aufrechten Gang zu erlernen. Bevor sie das taten, waren sie bucklige, gemäßigte Kletterer, ohne Reißzähne, Krallen, oder Aerodynamischer Figur. Wenn sie Proteine fraßen, dann durch Insekten, jene innerhalb diesem Bewegungsradius krochen und krabbelten. Es erscheint schwer sich diese Vorfahren als Jäger vorzustellen, aber als sie nun vom Baum kamen wurden sie mit Gefahren konfrontiert, großer wilder Tiere, sie sahen wohl die Vorfahren der Tiger und Karnivoren, sie sahen wie sie töteten, und es hat ihnen wohl auch imponiert, wenn solch ein wildes Tier in Aktion trat.
Nun, gerade daraus resultiert nicht das Verhalten seinen Speiseplan zu ändern, aber denken wir dieses Gerüst weiter, so lernten die intelligenteren Primaten sich zu Verteidigen, mithilfe von naiven Waffen, wenn sie nicht gerade einen Baum zum Fliehen fanden, mussten sie sich Verteidigen können. Was nun folgt ist ein Verhalten welches sich bis Heute vollzieht. Dominanzverhalten und Alphahierarchie.
Um innerhalb der eigenen Gruppe Stärke zu Beweisen, und somit seine Berechtigung des Anführers, musste man sich eben stark präsentieren – damals waren es nicht kapitalistische Erfolge und die Anzahl von Kerben im Bettrahmen, sondern körperliche Kraft. In der eigenen Gruppe war das Thema schnell erledigt, kannte man sich doch in der Gruppendynamik, doch als fremde Clans aufeinander trafen, musste man sich Groß Machen und eben Stärke demonstrieren.
Innerhalb dieses Dominanzverhaltens entstand also dieser Wunsch nach Kraft und der Identifizierung mit den Kräftigen, vor diesen man sich Selbst fürchtete, nämlich der Vorfahren heutiger Karnivoren. Ein Primat fürchtete sich natürlicherweise von einem Tiger mit Reißzähnen, sahen sie sicherlich, den Ein oder Anderen von ihnen, wie sie Artgenossen aus der Gruppe aufrissen, vor ihren Augen. Kreischend am Baum warfen sie vielleicht Stöcke herab, aber die Feinde waren zu mächtig. Wenn aber solch ein Tiger starb hinterließ es Knochen. Wenn solch ein Baumprimat den Boden betrat, begutachtete er das Skelett, sah die großen Zähne, und nutze es als Schmuck, legte es sich auf den Kopf, schrie zu seiner Gruppe mit den Armen in der Luft, >>seht her, ich bin wie der wilde Tiger, ich bin zum Fürchten.<<
Das dürfte Erklären, weshalb es dazu kam, sich daran zu Orientieren, sich wie die gefürchteten Karnivoren zu Verhalten, pro-aggressiv. Das bedeutete bald, selbst jagen zu müssen um dieser Rolle zunehmend gerecht zu werden.
Nun, weshalb diese eigensinnige Evolutionstheorie. Weil es bis Heute tief verbunden ist mit der Ideologie der Männlichkeit, jene doch Stärke signalisieren soll, indem man keinerlei Reue zu solch niederen Mordtaten empfindet, so solle man sich gefälligst Fürchten vor diesen wilden Trieben, denn das ist ja besonders männlich.
Gut, wir erkennen also, dass dieser Leichenverzehr aus animalischen Gedanken heraus folgerte und tatsächlich bis Heute keinen menschenwürdigen Anspruch standhalten kann, wenn man unter den Menschen ein Denkendes Wesen erkennt, mit einem Gefühl für Liebe, Ästhetik, Wissenschaft, Empathie, Vernunft, Tugend und einiges mehr.
Jetzt könnte man sagen - Ja, aber wenn es doch unsere Vorfahren getan, weshalb sollten wir damit Aufhören, ist es doch unser Ding geworden. Wenn man sich aber erklärt, woher dieses Verhalten rührt, nämlich vom Tiere, und man hinzuaddiert, dass es Merkmale geben sollte was die Menschen von diesen Tieren differenziert, dann gehört dazu eben die erwähnten Kompetenzen, aus sich Selbst, durch Sitte und Intelligenz, ein höheres Werden zu ebnen, durch Einhaltung dieser Differenzen.
Mit anderen Worten, die Primaten sollten nicht der Maßstab unserer Ernährung sein, genauso wenig, wie es das Töten sein sollte, nicht weil es ein Gebot der Biblischen 10 ist, eher, weil es ein Gebot der Natur ist, sich ethisch Fortzuentwickeln. Man könnte sich gleich an den Vorfahren der Primaten orientieren, wenn dieses das logische Maß der Argumentation ist, aber wie wäre es, mit den menschlichen Vorfahren, oder den Zeitgenössischen Vorbildern, wäre dies nicht eher eines Menschen Vergleiches würdig.
Lassen wir also das Argumentum ad Animalem bei Seite, und erwähnen diese Vorbilder, diese es bereits geschafft hatten, die Primatenlogik des Dominanzverhaltens zu Überwinden, um uns Frieden und Verstand vorzuleben.
Pythagoras war ein Vegetarier, aus der Überzeugung heraus, das Töten sei der Akt, welches durch Praktizieren eine innere Hemmnis verdaut, und dadurch auch die Grenze weitet, es bei den Menschen selbst anzuwenden. Wie die Geschichte zeigt hatte er Recht, denn Kriege und Mord sind allgegenwärtig, es wurde zu achtlos damit umgegangen, und selbst Heute scheint in den Unterhaltungsmedien der Akt des Mordes zur puren Unterhaltung geworden, zumindest wenn man das überschüssige Angebot ohne offizieller Nachfrage bemerkt, diese sich im Laufe weniger Dekaden verselbstständigte.
Leonardo da Vinci war nicht bloß ein gigantischer Geist, ein Genie der seines Gleichen sucht, er war überzeugter Vegetarier, er empfand Mitgefühl zur Natur und so auch zu allen Tieren, so kaufte er eingesperrte Singvögel, nur um sie Freizulassen.
Der Hinduismus, also beinahe die gesamte indische Bevölkerung, ist gleicher Überzeugung eingehalten, Tiere, besonders Kühe, wahrscheinlich weil sie Milch zum Honig ins Paradies schütten, (Eigentlich wird sie als gebende Mutter verehrt) nicht zu Ermorden, nur zur Speise.
Zu Guter Letzt erkennen wir auch einen Gesinnungswandel der heutigen Veganer und Vegetarier, jene keine Geistesgrößen von historischem Werte sein mussten, und dennoch für sich Selbst aus dem Herzen empfanden, das Leben nicht Auszubeuten, da es doch die inneren Werte schädigt.
Jeder Mensch der ein Tier Streicheln kann, und es niedlich empfindet, sollte sich daher Fragen, ob nicht gerade das, eher die Natur von uns ist, es gerade so zu Handhaben, sie einfach nur wertzuschätzen als einen wichtigen Teil der Natur, diese wir bei Weitem nicht genug verstehen, um uns solches Verhalten Erlauben zu dürfen.
Natürlich könnte ich weiter darauf eingehen, wie sich das Dominanzverhalten aktueller Epoche, negativ auf die Gesellschaft auswirkt, oder was die Verteidigung ihrer Ernährungsphilosophie betrifft, aber ich denke, dies dürfte ausreichen, damit sich jeder Selbst überdenken kann.
Dazu wollte ich meinen Beitrag leisten, und auch die Einleitung des nächsten Kapitels vorbereiten.
05.03. 38.026
Transmigratio animarum
Mir ist seit einer Gedankenstrecke bewusst, dass man viel zu regelhaft, Gedanken nicht zu Ende führt, bei allen Prämissen meiner Vordenker häufig zu verifizieren. Selbst wenn sie noch so tiefgründig Forschten, blieb oft die einfache Erkenntnis; die Evidente Wahrheit - die Gültige Realität, und wenn es diese nicht zu Erkennen gab, dann immerhin die Gültige Relevanz, welche Bedeutung die Annahmen bewirkten.
Das diffizile Leben verhilft dabei, ständig abzuschweifen, und das wesentliche aus den Augen zu verlieren, obgleich die Summe aller Wissenschaften aus der einfachen Evidenz gewonnen wurde, als den Anfang aller Ideen.
Ich nannte es ebenfalls Logik, wie es sich doch etablierte, doch näher, als die Denkweise der Natur, um von jener Gottes zu unterscheiden, um die Wahrnehmung eines Nachweisbaren, nicht mit dem was als nicht Beweisbar gilt zu vermischen. Ein empirisches Vorgehen.
Dass die Natur Prinzipien hat, kann man eben nicht mehr leugnen, erst Recht nicht diejenigen diese sich für klug genug halten, um sich ihrer zu Bedienen, was eben bezeugt, dass man die Prinzipien selbst für Klug halten muss, denn man brüstet sich doch zudem gerne mit Akademischen Titeln, weil man diese Naturbezogenen Gesetze mit den Intelligenten Kompetenzen nachvollziehen konnte. Wer da glaubt, der Mensch verfasse diese Prinzipien, kann demnach kein Gelehrter sein.
Nun wissen wir unumgänglich, dass diese Prinzipien für Klug bewertet werden, doch was bedeutet Klug, wenn es nicht einem Wesen zugesprochen werden kann. Im Grunde nichts, denn Materie kann empirisch unmöglich Intelligent sein, es sei denn, sie besteht aus organischer Substanz, oder eben verborgener unserer Evidenz.
Bereits Descartes bezeichnete die Seele als den Zustand, welches den Leichnam, die Materie also, zum Lebendigen Körper aufrecht erhält. Evident gibt es also etwas in unserer Materie, welches die Reine Vernunft erkennen lässt, unabhängig davon, mit welchen Begriffen und Verständnis wir das Erklären wollen, oder können. Bewiesen wird diese Seelenenergie eben durch die offensichtliche Realität, dass wir lebendig sind. Zumindest innerhalb dieser Phase befindlich unseren Tod eindeutig differenzieren können.
Die tote Materie wünscht sich optimistisch mit seiner Seelenenergie, was ihm - durch Bücher, oder den Prämissen Dritter, und oft neben einer Psychopathie, selten durch eigene Philosophie - logisch erscheint. Selbst die okkultistischen Anbeter eines nachweislich nicht existenten Teufels (refutatio diaboli) oder anderen Fabelwesen, denken durch ihre eigenen Gesetze der unnatürlichen Unwissenschaftlichkeit, eine Art Lohn zu Erhalten, was sie allerdings bereits im Diesseits erhoffen, da sie doch schwerlich an eine Struktur der Evolution, auch einer Geistigen glauben wollen, also einer vernünftigen Überordnung jene ihr Tun angemessen Verwalten wird.
Die Metempsychose der Orphiker später der Pythagoreer übernommene Doktrin, ist deshalb ein logisches Konzept, weil es erwähnte Geistige Evolution, jene materielle Variante bereits Anerkannt, auf die vermeintliche Metaphysische Realität des Körperantriebes - des Geistes also - überträgt, ohne ihren Ursprung, die Natur, zu Verfälschen.
Diese Natur doch mehrfach bewiesen hat, dass sie klug ist. Klug genug um aus Toter Materie, biologische Wesen zu Formen, mannigfach, und nach gleichem Anatomischen Grundmuster. Sie ist sich selbst treu, und folgt somit intelligent bedingt, ihren logischen Formeln. Wir reden noch nicht über Gott, nur über die materiellen Prozesse die wir nicht leugnen können, da sie doch augenscheinlich Wirken. Unbekannte Ursache verhindert die Bekannte Wirkung nicht.
Während demütige Forscher soweit denken können, und darüber hinaus, lesen es unbedachte Selbstgerechte ohne Würde, und zweifeln jedes Wort an, um weiterhin an ihren eigenen Konzepten festhalten zu können, und explorieren, wenn überhaupt nur in diesen Fragen, welche sie bereits affirmieren, oder sie deuten solange herum, bis sie in ihrer haltlosen Welt, ohne Wissenschaftlichen Methoden, die falschen Inhalte bestätigt sehen. Kant und Fichte brauche ich nach meiner Abhandlung nicht mehr zu Erwähnen, dennoch sind sie Idole für dieses Verhalten des Argumentum ad hominem, unsachlicher subjektiver Beweisführung.
Die Phantasten bei Seite gelassen, sehe auch ich in der Stärke der Natur, Lebewesen bereits Formen zu können, bloß ihre Kompetenz bestätigt, dass Wiederholen zu können. Dieses Iterative Vorgehen scheint sogar das Wesen der Evolution zu sein, wie es doch bereits Darwin aus körperlicher Perspektive feststellen konnte. Demnach müssten wir ihn unter der Materialistischen Metempsychose verorten, oder die antiken griechischen Mystiker unter den Immateriellen Evolutionisten. Die Biologie würden wir in den Raum der Philosophie stellen, und umgekehrt die Philosophie in die Empirik. Das erwähnte Grundmuster, die Logik der Natur, bleibt indes ihrer Formel treu.
Diese Denkweise der Natur (Cogitatio Naturae) zieht sich durch alle Progression hindurch, selbst bei der Pädagogik, verstehen wir sofort, ein Kind kann nicht Wissen, was ein gereifter Mensch zu seiner Kognition zählt, denn es fehlt diese Zeit der Erfahrungen. Ob nun als Körper, jene vom niederen Tier zu einem stabileren Tier heranwächst, um wider seiner organischen Verhaltensmuster Gerüstet zu sein, oder in diesem Geiste nun, welches ich doch mit bloßer Vernunft Berechnen konnte, da sie doch nachweislich als Instrument dienen muss, unsere Realität zu erkennen. Evolution geschieht.
Es muss also so etwas existieren, innerhalb dieser Naturgesetze, welches uns Erziehen möchte durch Lehren und Erfahrungen, denn natürlich sind sie die Bedingung dafür, etwas zu Begreifen. Das wissen wir auch spätestens seit Kant, wohl eher jener Denker sich mit ihm beschäftigten, aber noch früher seit Aristoteles und Platon, zweitgenannter Lehrmeister mit dem Höhlengleichnis gerade dieses Konzept erklärte.
Da diese Entwicklung nun geistig und körperlich Stattfinden muss, wenn man meiner Kausalität folgen konnte, muss es auch subjektive Differenzen geben innerhalb dieses Prozesses. Es gibt Geistesgrößen, doch auch Körperstärken und beides zu Vereinen in einer optionalen Perfektion scheint eines der Ziele zu sein, wohin wir unterrichtet werden, doch muss es zudem aussagen, dass für die Materielle Welt die Genetische Erfahrung der Substanz diese Evolution erklärt, während für die Seele, Emotionale Erfahrungen zur Reife führen. In beiden Fällen folgt das Muster der Iteration, denn einmal Erfahren, inkarniert noch nicht, genau sowenig wie einmal etwas Gelesenes und Empfundenes, nicht sofort den Charakter inspiriert.
Ein Zeichen für eine Geistesgröße ist die Einhaltung der Tugenden, da sie nicht als frei erfundene Richtlinien erkannt werden, sondern als Funktionsgarantie, als Werkzeuge dieser klugen Evolution selbst, und natürlich für ein gesundes, natürliches Miteinander. Darüber hinaus auch ein Weg, der zum Verständnis unserer Existenz und dessen Schöpfers führt. Leibniz nannte dieses Verfahren Theodizee, das Recht Gottes, doch wir sind noch lange nicht auf dem Status Quo, uns diese Gedanken zu Erlauben. Was wir aber dürfen, ist uns zu Verbessern, uns zu Hinterfragen und zu Bedenken, genauso wie es uns Erlaubt ist, unsere Körper frei zu Bewegen, oder sie richtig zu Ernähren und durch Kraft- oder Ausdauertraining zu Stärken. Was mit unseren Genen geschieht ist nach einem Koitus zumindest zu Erahnen, wie es mit unserer Seele weitergeht, beschreibt die Grundidee der erwähnten Metempsychose, der Hinduistischen Reinkarnation, einer Mixtur von Tugendgesetz und Repressalie in Form des Karma und der Körperlichen Wandlung, im Buddhismus, oder der Religiösen Vorstellungen, oder nun eben meine Ausführung des Transmigratio Animarum.
Ich erkannte bei meiner Vorstellung der Seelenwanderung, dass jeder Körper der Tierwelt eine organische Charakterbestimmung erzwingt. Sie sind mit ihrer Lebensform zu gewissen Taten durch die Natur gedrängt. Ob ein Geier will, oder nicht, steht außer Frage, denn er muss seinen Schnabel in das Aß wühlen, genauso wie der Löwe aus selben Hunger heraus, seine Antilopen reißen muss. Diese stofflichen Charakter, also Lebensformen, haben sehr viel Diversität zu bieten, was man körperliche und auch geistige Erfahrungen nennen darf, und eben individuellen Umständen unterworfen sind, daher die Charakterisierung.
Man stelle sich die Frage, wie macht man aus Toter, geistloser Substanz, einen Intelligenten Menschen, der sich nach der Theodizee fragt. Man beginnt natürlich nicht beim Primaten, und auch nicht bei einem Fisch, es beginnt bei den Einzellern, dem Mikrokosmos. Dort durchwandert das Protein eine ewig Erscheinende Prozedur doch bereits von einer Antriebsenergie begleitet, einer Stromquelle, diese sich als gesuchte Seele herausstellen wird, sofern sie sich zu höherer Materieller Behausung etablieren konnte.
Man trennte bisher die Evolution, doch wenn man sie beisammen Vorstellt, ergibt sie deutlich mehr Logik. Leukipps Atomismus, oder die des Demokrit, kurz, der Vorsokratischen Philosophen Hauptthema, bekümmert sich mit diesem materiellen Verlauf.
Nun benötigen wir gar nicht die Details Aufzuklären, wenn wir die Funktionalität der Formel erkennen und nachvollziehen können, denn wir können uns direkt den Fragen widmen, die für uns von realer Bedeutung sind. Wir sollten diese Dinge nicht Erfahren, damit wir sie Nutzen, denn wir sind weder Fähig dazu, noch wollen wir unseren allwissenden Schöpfer nicht seine Gesetze uns Anmaßen und ihn dadurch lästern. Es soll sich nun aber nicht auf Gottes Rechte beziehen, sondern eben auf Menschliche Pflichten. Die Tugenden haben wir bereits erkannt, und dass die Natur uns Entwickeln lässt, auf zwei Ebenen der Ontologie, nun ebenfalls. Was fehlt, ist die Seelenwanderung plausibel zu Definieren, nämlich als Schule der Evolution.
Ich verbinde also die evidente Wirkung der Lebensformen auf die Duale Substanz, und übertrage sie auf unsere Pflichten und ihren Natürlichen Prozess der Fortentwicklung. Der Mensch wird also materiell dazu gedrängt, eher gezwungen, sich an den Tugenden zu halten. Das ist also was auch das Karma lehrt, allerdings Ernähren sich, bis auf Mahayana-Buddhisten, die gewöhnlichen, nicht Vegetarisch. Meine Lehre jedoch greift tiefer in dieses Bewusstsein ein, Lebensformen als Naturgegebene Ordnung zur Schulung zu Akzeptieren, und sie nicht in ihrer Erziehung oder Entwicklung zu Verhindern durch Ermordung.
Auch der Mensch hat Charakterzüge, bei weitem mehr als tierische Erdenbewohner, darunter eben auch Ungehemmte, Freie Radikale wenn man so will, in jedem Fall Negativer Art, jene Nachschulung/ Strafe/ Erziehung benötigen, als auch Positiver, jene weiterhin Teilnehmen dürfen an der Fortentwicklung dualer Substanz.
Charakterzüge alleine sind jedoch noch nicht der Strafe sicher, erst durch Taten werden sie schädlich, da sie erst dort reale Wirkung entfalten. Im Geiste kann man sie noch durch den Lebensweg therapieren. Im Ideal aus Autonomen Antrieb heraus.
Da ich den Dualismus unterrichte, und als wesentliches Merkmal meiner Schule praktiziere, erkenne ich neben den Tugenden und derer Verpflichtung, eben auch die Anti-Tugenden als unsere Lasten. Während die Sitte uns also zum Frieden und Richtung Weisheit führt, ist die Diametrale davon ebenfalls klar zu deuten als eine Art Untergang. Es scheint daher legitim zu sein, davon auszugehen, die kluge Natur will uns nachdem sie uns mit der Existenz so zeitaufwendig beschenkte, nicht einfach Vergehen lassen. Sie wird also den Gierigen, den Mörder, den anderweitig Kranken im Geiste weder Belohnen können mit einer Fortentwicklung, noch wird er sie so einfach zurück in den Mikrokosmos Fallen lassen. Die Tierkörper als Aufbau beginnender Seelenenergie, kann auch als erneute Nachschulung betrachtet werden, und bloß in besonders schwerwiegenden Fällen, weiter herab fallen als beispielsweise Säugetiere, die immer noch mehr Freude am Leben empfinden dürften, als Bakterien.
Die transmigratio animarum bedeutet also, die Anweisung bewusster Seelenevolution durch das Praktizieren der Sitten, eigenverantwortlich Umzusetzen, und Neo- Empiristisch Anzuerkennen, damit das Subjektive Verhalten, das Kollektive bereinigt.
Es ist übrigens auch die Einleitung meines nächsten Kapitels.
12.03. 38.026
Probatio Paradisi
Als nächstes werde ich das Paradies beweisen, viel mehr werde ich beweisen, weshalb es die Hölle gibt. Beginnen wir mit der gemeinen Vorstellung des einen als auch des anderen, um überhaupt zu definieren, was wir, nun, besonders ich, da ich ja hier verfasse, unter den Begriffen verstehen.
Das Paradies
Ein jenseitiger geistiger Ort, an diesem man mit Gott zusammen, in einem Garten, voller Sex und Fraß, eine Ewigkeit verbringen darf, weil man so ein richtig guter Mensch war, oder es für viele bereits ausreicht, wenn man sich selbst dafür gehalten hat.
Die Hölle
Ein Ort an diesem ein Teufel und Dämonen die Seelen dafür foltern, in Ewigkeit, weil sie besonders schlechte Menschen waren.
Nun zur philosophischen Aufklärung, dieser sich Menschen bisher nicht stellen wollten, weil sie nicht zu Ende gedacht hatten, was diese Konzepte eigentlich für widersprüchliche Dinge erzählen, von denen Nichts beweisbar ist.
Die Frage nach der Ewigkeit
Wie man sich diesen Begriff vorstellt, ist eines dieser Dinge, welches kaum Beachtung fand, denn eine Ewigkeit, dauert nicht nur die Sekunde indem man es ausspricht, sondern jede Zeit, begonnen von der kleinsten Sekunde, bis zum größten Jahr, - Wiederholt und nochmals Wiederholt. Einige verstehen genau diese Erklärung unter dem Wort, doch wie stellt man sich diese Ewigkeit denn konkret vor, wenn man doch als Mensch bereits Erfahrungen sammeln konnte, wie sich Zeit anfühlt. Nun, manchmal sagen Menschen, die wenigen Minuten haben sich angefühlt wie eine Ewigkeit, und in anderen Situationen vergehen sie viel zu schnell. Oft wird dieses Zeitgefühl damit verbunden, dass in einem Fall die Menschen Spaß hatten, in den andere Fällen, war es unangenehm, oder gar schmerzhaft.
Es ist also Situativ zu bewerten, was wir als schön und ewig, oder als schlecht und ewig bezeichnen, daran gibt es keinen Zweifel, doch wie sieht die Situation im Himmel aus, oder in der Hölle, wenn wir es doch gar nicht beweisen können, da es doch keine Wissenschaftliche Methode gibt, diese innerhalb unserer bereits akzeptierten Realität angemessen, verifizieren könnte, was wir diverses, subjektives, kulturelles darüber glauben wollen.
Das ist zunächst gar nicht mehr relevant, die Frage erübrigt sich, wenn man sich einer anderen Im Kontext zuwendet, nämlich, wie verbringt man die Ewigkeit, auch wenn sie noch so viel Freude bereitet, ohne dass es langweilig wird, ohne dass man nicht verrückt wird, ohne dass man sich nicht versündigt, oder wie könnte man gar aus einer ewigen Hölle entkommen, diese doch auf Ewig sicherlich unerträglich wäre, zudem sich negatives doch nochmals länger anfühlt, als positives.
Das sind die eigentlichen Fragen, die beide dieser Orte greifbar machen. Angenommen, man war ein guter Mensch, eine Art Heiliger, denn man benötigt doch irgendein Maß, was in die Hölle fährt und was ins Paradies, daher ist bereits diese Frage gar nicht so einfach zu klären, doch um es kurz zu Fassen, hat jeder Mensch seine Subjektivität und damit auch seine individuelle Kompetenzen und deshalb auch seinen ganz eigenen Weg der Heiligkeit oder des profanen Ego, innerhalb natürlicher Gesetze, darunter wir doch die Tugenden zählen müssen. Gleiche Frage, wer denn zur Hölle fahren soll, wenn doch Verantwortliche stetig bemüht sind, ihre Taten und Abscheulichkeiten zu verwässern, indem sie andere daran beteiligen lassen, und diese Versuchen, mit in ihre falschen Entscheidungen zu ziehen, durch Täuschung und anderen charakterlosen Mitteln. Bevor wir zu weit abkehren, ist ein Verantwortlicher nicht weniger seiner Strafe, weil er andere dazu motivieren konnte gleiches zu tun oder ähnliches, denn Falsches bleibt auch dann falsch, wenn es viele, gar Alle tun würden, denn die Naturgesetze lösen sich nicht auf, worunter die Tugenden zählen. Kleines Bildnis dazu; wenn alle behaupten, es gäbe keine Schwerkraft, und springen zur Luft und wiederholen täglich diese Lüge, werden sie trotzdem von den kosmischen Bewegungen am Boden der Tatsachen gehalten.
Zurück zur Ewigkeit also. Wer in ein Paradies kommt um Ewig mit anderen guten Seelen die Zeit zu verbringen, wird mit der eigenen Soziabilität konfrontiert, denn wie im Himmel, so auf Erden, kann man unmöglich mit allen Seelen befreundet sein, selbst wenn man sie nicht negativ einordnet, kann man dennoch durch verschiedene Interessen und Neigungen sich unmöglich vertragen. Man muss also entweder so ein Heiliger sein, dass man mit allen und jeden sich versteht, oder jeder bekommt eine Art eigenen Himmel, worin nur die Leute sind, die sich verstehen, aber das muss auch nicht auf Gegenseitigkeit beruhen, weshalb also jemandes Himmel auch einsam werden kann, da dort gewisse Menschen nicht teilnehmen wollen.
Es fällt auf, wie unfassbar viel gesprochen werden muss, um lose Behauptungen sinnvoll aufklären zu können, wenn man denn diese naiven Gedanken zu Ende führen möchte.
Man soll mich nicht falsch verstehen, ich werde mein versprochenes Wort halten, und sowohl das Paradies als auch die Hölle beweisen, mit Neo-Empiristischer Methode, aber eben rein Empirischer Messbarkeit.
So muss also ein Kriterium zum Paradies gegeben sein, - das eigene Selbst, und dessen Charakterstärke, - das ist die Kernaussage dieses Fragmentes, welches noch eine bedeutende Rolle spielen wird.
Betrachten wir kurz die Hölle, wird es ebenfalls keine plausible Rechnung ergeben, denkt man doch bloß zu Ende, ist eine Ewige Strafe bei Definition der Ewigkeit, keiner Tat gerecht. Ewige Folter weil man etwas gestohlen hat, wäre ebenso unverhältnismäßig, wie für Lebensraub eine Ewigkeit unter Qualen zu erleiden, auch wenn zweiteres deutlich längere Zeit in einer solchen Hölle verdienen muss und soll, ist die Ewigkeit doch eine ultimative Zeitangabe, die sogar Gottes Lebendigkeit berührt, als doch einzig vorstellbares ewiges Wesen, und die Frage aufwirft, wer sonst diese Ewigkeit halten soll, wenn nicht dann gerade Gott selbst, was die Folgefrage aufwirft, wieso sollte Gott sich seine Ewigkeit damit verbringen wollen, eine Hölle aufrecht zu erhalten, wenn er doch selbst bereits im Paradies wohnt, mit all seinen anderen Ewigen guten Seelen. Was nochmals Folgefragen aufwirft, doch beenden wir zunächst diesen Gedanken, denn an dieser Stelle höre ich schon Menschen die nicht aus der Philosophie stammen, dass es doch einen Teufel dann gibt, im Auftrag Gottes, ständig am Leben gehalten, um als einen Folterer zu wirken, doch was würde das über Gott aussagen, - er schafft ein Teufelswesen, welches nur dazu da ist, Böses zu tun, weil andere Böses getan haben. Wozu eine Hölle aufrecht erhalten und einen Teufelswesen dazu, wenn die Strafe doch Ewig ist, - weshalb es aber keine Strafe mehr wäre, aus diesem man etwas gelernt hatte im Sinne einer Lektion, sondern ein Status Quo, der an Sadismus oder auf Krankheit hindeutet.
Dieser Glaube wäre eine Gotteslästerung unseres gütigen Schöpfers, da dies selbst nach Menschenmaß keine gerechte Schöpfung wäre, also könnten wir uns nun in diesem Gedanken verlaufen, und ständig Dinge erwähnen, die wir als Dichtkunst verrechnen müssen, aber Nichts davon ergibt Sinn, sobald man etwas länger darüber nachdenkt.
Die andere Folgefrage die ich kurz bei Seite stellen musste, ist die Frage wie Gott all diese kosmischen Seelen, selbst wenn es nur dieser eine Planet wäre, behandeln soll - ist doch ein Aspekt des Paradieses, und auch der wichtigste für jeden der es behauptet Gläubig zu sein, dass man seine Zeit mit Gott verbringen darf. Wir haben nun über 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, wenn bloß die Hälfte von ihnen im Paradies mit Gott reden möchte, und nur ein Teil aus dieser Hälfte, wird Gott kaum die Zeit finden, für sich selbst, oder dafür, was Religiöse Anhänger behaupten, auf Erden zu wirken und zu walten und Probleme zu erledigen.
Es scheint also zunehmend keine plausiblen Beweise zu geben, weder für die Hölle noch für das Paradies, aber ich bin ja noch nicht Fertig.
Natürlich darf man an dieser Stelle aussteigen, und sich eigene Gedanken bilden, bevor man mir vorwirft, ich hätte jemanden zum Lesen gezwungen, erinnere ich nun explizit daran, sich in seinem eigenen Kopf zurückzuziehen, und sich selbstständig seiner Natur des freien Denkens, welches uns Gott geschenkt hat, zu bedienen.
Wer sich nicht vor Aufklärung und neuen Gedanken fürchtet, dem sei also folgender Gedanke weiter ausgeführt, dass nun Gott gar keine Zeit hätte, nebenbei zu schöpfen, zu regulieren, zu Strafen, oder Teufelswesen zu beauftragen damit diese dann Strafen, ohne dass es nicht in einem puren Sadismus enden würde, da es doch Ewigkeit verlangte und nur noch dem alleinigen Zwecke dienen kann, zu Foltern- nebenher noch sich um die Milliarden Seelen kümmern und erfreuen, die im Paradies mit ihm reden wollen, - falls sie die Zeit dazu finden, bei all dem Honig der in Bächen fließt, und den willigen Frauen die sich einen Mann teilen müssen, selbst aber keinen männlichen Harem verdienen dürfen, als wären sie Menschen zweiter Klasse, denn angeblich ist Gott solch ein Wesen, dass er sogar hier ein Ungerechter Schöpfer sein muss, der Menschen durch angeborenes Geschlecht, direkt Entehrt, damit sie nur leiden sollen.
Einige wollen leider an solche Betrachtung glauben, weil sie sich dann erhoffen, es gäbe weder Gott, noch Lohn, noch Strafe, oder Verpflichtungen. Wer allerdings die reine Liebe empfunden hat und auch die Vernunft ausübt, der ist wie ein Gottfried- Wilhelm Leibniz mit der Idee bekümmert, wir leben in der besten möglichen Welt aller Optionen. Der Natur, samt ihrer Gesetze.
Weshalb ich diese Brücke zu meinem kausalen Vordenker erbaue, ist folgender Bedacht des Materialismus. So betreten wir endlich den Raum der Empirik, die Realität der Evidenz, diese man nun nicht mehr leugnen kann, wie den körperlichen Zerfall.
Mir kam also der Gedanke, dass Gott selbst, für unsere Wahrnehmung, als geistig und daher Metaphysisch definiert wird, auch wenn es selbst hierfür keinerlei Beweise gibt, zumindest nachdem man meinen Gedanken der Raumdichte durch Perspektivische Dimension der Größe folgen konnte. Das würde aber unabhängig davon, ob er einen physischen Ort kennt oder in einer rein geistigen Welt lebt bedeuten, dass wir den Metaphysischen Raum gar nicht erklären könnten, und somit jede anmahne über seine Existenz verloren ginge, am Mangel der Beweisführung, woraus unsere Realität nun einmal besteht – bis auf meine Erläuterung der Neo-Empiristik.
Deshalb suchte René Descartes nach einem Schnittpunkt, worin sich immaterielle und materielle Welt berühren müssen, da auch er als Rationalist erklären wollte, wie es möglich sei Dinge erklären zu wollen, gar danach überhaupt suchen zu wollen, wenn es dafür nirgendwo ersichtliche Indizien gegeben hätte.
Was also entweder bedeutet, die Neo-Empiristik (Empirischer Dual-Deismus) erweitert gerade dieses Feld der Wahrnehmung, um neue Forschung zu betreiben, was unseren Sinn der Existenz erklärt, oder um beim Thema zu bleiben, beweist es bloß, dass wir immateriell werden müssen, nachdem wir Sterben, um in Gottes Realität teilnehmen zu dürfen.
Das ist der nächste Punkt, diesen man durch Folgefragen aufklären muss, denn hier zeigt sich gleich, wie ich das Paradies und die Hölle beweisen werde.
Es ist also in der immateriellen Welt Gottes nicht viel Raum gegeben, dass er diesen Raum einnimmt, und uns hinzu, also diese die Gute Seelen waren und ständig mehr werden, als auch diesen Ort wo böse Wesen existieren müssen denn Seele bleibt geistig, ob als Strafe oder Lohn, Hölle oder Paradies. Was allerdings aussagen würde, Gott lebt an einem geistigen Ort, wo Hölle und Paradies gleichzeitig stattfinden müssen, wie soll man geistiges von geistigem Trennen, und er nimmt ja auch noch größten Teil dieser Immaterialität ein. Es wird zunehmend unpraktisch so denken zu wollen, kommt doch auch noch ein Teufelswesen hinzu, der die nicht Göttliche Aufgabe der ewigen Pein erfüllen muss, ebenfalls im gleichen metaphysischen Raum, da Gott ihn doch in diesem Erzeugen musste.
Bevor wir aber darüber Streiten, befragen wir doch die Vernunft, weil im Paradies dort Honig fließt, und man mit zahlreichen Menschen sexuell verkehren darf, oder ewige Pein erdulden muss, so ist nichts davon plausibel ohne Substanz.
Wir haben auf der Erde gelernt, dass Honig schwer zu Sammeln ist, man benötigt dafür Bienenkolonien, die durch Blütenstaub ihren Nektar produzieren, wofür sie Blumen benötigen, und Nistplätze, und Körper und Schwerkraft, sonst könnten sie nicht fliegen, und die Blumen benötigen Felder und Wiesen, - viele Pflanzen, und die Pflanzen benötigen Wasser und Sonne, und das benötigt einen Kreislauf, worin Wasser sich Speichert und es wieder Freilässt. Diese Geschichte endet hier nicht, sie ist bloß eine sehr grobe Umschreibung dessen, was hier alles benötigt wird, nur um etwas Honig zu gewinnen, besonders viel Zeit, zählt auch noch dazu.
Wir haben also eine Naturmaschine, in diesem Kosmos unser Heimatplanet wohnt, und leben darin in einem menschlichen Körper, was ebenfalls als Maschine gelten darf.
Nichts davon haben wir erfunden, noch wüssten wir es selbst zu erfinden, aber alles davon wurde benötigt, damit wir lernen können, damit wir fühlen und spüren können, ja damit wir den Honig überhaupt erst schmecken können, benötigten wir also ausnahmslos Materie.
Hier dämmert es wohl den Ersten, worin die probatio paradisi besteht, denn Gott schuf all diese Ordnung, mit einem gewaltigen Aufwand, nur damit wir all das haben können, darunter schöne Frauen und Honig, was vielen Religiösen Menschen erst im Tode erhoffen wollen, zu kosten.
Es liegt also auf der Hand, dass wir bereits im Paradies leben, und die Ewigkeit hat uns daran erinnert, dass wir jedes Paradies zu einer Hölle wandeln können, wenn wir als Menschen, Tugendlose Werte führen.
Die logische Frage an alle Religiösen Anhänger wäre doch bloß die eine,- nachdem sie gestorben sind, und im Paradies aufwachen, wie sollten sie es dann verstehen, ohne unterrichtet worden zu sein, wie sie sich zu benehmen haben.
Werden sie Gott den ganzen Tag nerven mit ihren belanglosen Fragen, oder widmen sie sich dann nur dem Sex und dem Honig zu. Beides ist keine Tat eines Paradieses würdig, denn bereits auf der Erde zeigt sich das bloße sexuelle Vergnügen in denjenigen die ihre Körperlichen Triebe nicht beherrschen, als ein Unheil, als eine Last die selbst vor Unschuldigen keinen Halt macht. Wenn es um den Honig geht, weiß jeder der an einem Tag zu viel davon gegessen hatte, dass er diesen nicht mehr schmecken möchte. Ein Ort ohne sich Mäßigen zu müssen, kann kein Paradies der Tugenden sein. Diesbezüglich wichtige Frage aber ist diese, wie soll man den Übergang von Materieller Realität zur immateriellen überhaupt wahrnehmen, wie soll die Transzendenz ablaufen, wie soll es geschehen, worauf niemand von euch Bedenken geäußert hat.
Außer Gott hat sich darüber Niemand Gedanken gemacht, weder aus der Wissenschaft, noch der Philosophie, oder der Religionen, wie dieser Übergang auszusehen hat. Man wird geboren, wie denn auch sonst. Man stirbt aber man wird auch Geboren. Mit der Geburt beginnt das Leben. Mit der leiblichen Geburt beginnt das Paradies.
Nun, die Folgefrage, wenn es also die Geburt ist, wie man in das Paradies kommt, worin es Honig und Frauen gibt, und sogar Gerechte Aufteilung von Männern für die Frauen, wie es einem gütigen Gott eher gefällig wird, und woraus die Existenz also auch die Geburt selbst im Zweck liegt, daher man es ihnen nicht Übel nehmen darf, sich auch körperlich Vergnügen zu wollen, wie es unvernünftige Männer gerne verbieten würden, dann stellt sich nur noch die Frage, woher man wissen will, ob man im Paradies geboren wurde.
Woher will man wissen, nachdem man aufwächst und die Regeln des Lebens lernt, und sich selbst, und die Ordnung und die Arbeit Gottes, und wie man sich ihm gegenüber Dankbar zeigen kann, und vieles mehr unserer Realität, dass man nicht im Paradies sich befindet. Ist das Diesseits nicht bereits das Jenseits des vorherigen Lebens, was denn sonst, in Anbetracht der dualen Evolution.
Man betrachtet das Übel, aber die wenigsten betrachten die Gründe, - Tugendlose, Ehrenlose Menschen welche dieses Übel begehen und auslösen und bewirken, oder zulassen. In der Regel Dominanzorientierte Leichenverzehrer, jene sich am Tierischen Verhaltenskodex bemessen wollen.
Somit sind wir also bei der probatio inferni angekommen, denn es ist alleine der Menschen ihr Tun welches darüber entscheidet, ob wir im Paradies leben, im Frieden, im Garten genug für Jeden, oder ob wir gezwungen sind, in einer Hölle voller Verbrechen, Gier und Egomanie zu existieren, auf ewig und ewig, weil Unbelehrbare, Gottlose nicht auf die Tugendmoral der menschlichen Natur hören wollen.
Gott sei es Dank, dass diese Ewigkeit eben doch einer Ordnung unterliegt. Ich habe es bereits mit der transmigratio animarum aufgezeigt, wie diese Hierarchie aussehen mag.
Wir befinden uns also in einem Dilemma, dass Menschen nicht zu Ende denken, zu naiv sind, und nicht zu Würdigen wissen, was Gott uns bereits geschenkt hat. Dass es nicht anders geht, als wie wir es sehen dürfen, erklärt zudem seine heilige Güte uns zu unterrichten, innerhalb dieser materiellen Existenz, wie wir mit uns und ihm umgehen sollen, denn so wie er Verborgen ist, besteht zumindest eine evidente Absicht darin, dass nicht jeder seiner Diener ihm ständig mit Fragen belästigt, oder sich zu sehr von ihm abwendet in den Trieben des Lebens und dem Honig.
Zudem ist es die Ideale Lösung der Prüfung und der Lektion. Ich selbst bin ganz gewiss nicht Gott, und noch sicher kein Heiliger der Vollkommenheit und auch nie zu Erreichen ein Wesen welches Gott restlos versteht, aber es ist eben genau so wie es Leibniz gesagt hat, wir leben in der bestmöglichen Welt, denn sie stammt von Gott und seiner heiligen Absichten.
Der Freie Wille sollte sich daher kognitiv an den Tugenden eichen, damit wir endlich im Frieden das Paradies leben können, wozu eben auch Ordnung und Pflichten beiwohnen, denn dies gehört ebenfalls zu den Lektionen und Prüfungen Gottes dazu.
Ich hoffe ich habe es plausibel erklären können, aber natürlich darf man mit diesem Freien Willen auch daran glauben, wie andere über Gott denken und es aufgeschrieben haben.
Postskriptum
Bevor ich es unerwähnt lasse; natürlich stirbt Niemand Anderer für die Eigenen Sünden, und die Körper der Kinder zu verstümmeln ist weder natürlich, noch empfindet es sich innerhalb der Natur als eine gute Tat der Tugend, daher also auch keinerlei Opfergaben durch Lebensraub, irgendeinem Teufel zum Freunde wandeln könnte.
Willkommen in der evidenten Realität Gottes Ordnung und seiner Gesetze.