Synthetische Klugheit
29.09. 38.025
Weshalb der Pantheismus nach Spinoza nicht gänzlich plausibel erscheinen kann, liegt an den logischen Fragen diese sich bei der Aussage Deus sive Natura ergeben, die wären; - Wenn Gott einen Körper bewohnen wollte, welcher wäre dieser? Da fällt ein, des Menschen Gestalt noch vor allen Anderen, doch die Folgefrage daraus wäre, - Welcher Mensch genau? Da fällt zur Antwort, ein Heiliger, doch die Folgefrage hieraus ergäbe, - Wer kann heilig sein? Doch bloß einer, der unter Heiligen geboren und aufgewachsen und wirken kann.
So ergibt sich die Antwort, weshalb Gott nicht lebendig sein darf auf Erden, denn diese ist unheilig und kein Gott würde diesen Ort bewohnen wollen, wo derartige Abscheu wirkt, sodass man sich Heiligkeit verderbe. - Welches ist diese Abscheu? Nun, diese Liste ist so lange geführt, selbst wenn wir von Heute auf Morgen alle Mühen anstrengen würden um uns zu reinigen, müssten wir dieses generationsübergreifend aufrecht erhalten, bis es in unser Fleisch übergeht und alles Tier in uns vernichtet, aus diesen wir gewachsen sind.
Ich würde nicht bezweifeln, dass nicht gerade das, jenes Ziel der Evolution sei. Wie es erscheint, ist gerade das, die Absicht Gottes mit uns. Zu werden, zunehmend in notwendigem temporären Aufbau, mehr wie sein heiliges Licht. d.h. unter Verdienst der Tugenden und eben nicht unverdient.
Selbst wenn der Enthusiasmus gestärkt und die Menschen diesen Weg beschreiten wollten mit ungehemmter Überzeugung, wird es schwer sein, dies aufrecht zu erhalten, zudem auch noch für alle irdischen Zeiten Menschen, da jedes Subjekt seinen eigenen Standpunkt hat, im Wissen, im Charakter, in der Überzeugung, in den Affekten, den Krankheiten und was man zudem selektieren kann.
Religionen können dieses Ziel genau sowenig anführen, wie Autokratien, ganz zu schweigen von kriminellen Organisationen. Gruppierungen eben, jene selbst im Kollektiv unter den Mängeln leiden, wie die Charaktere und Krankheiten im Subjekt, bestehen sie doch aus selbigen. Es bedarf daher eher einer heiligen Führung, diese wir nach meiner Überlegungen nach, alleine aus der Natur beziehen können, denn diese stammt von Gottes Anordnung. Seiner Heiligkeit selbst. Die Natur samt ihrer Gesetze als Stellvertreter seiner Heiligen Ordnungsbefehle, unabhängig der diversen Interpretationsoptionen.
Was dieser Ordnungsführung am nächsten kommt, ist unsere epistemische Wissenschaft und deren Methoden, da sie die reine Absicht Gottes mit uns validieren können, ohne chaotischer, individueller Überzeugungen, Charakterschwächen und signifikanten Krankheiten verfallen zu sein.
Was den Naturwissenschaftlichen Bemühungen unterstützend zur Hilfe eilt, ist unsere Technologie, dessen Errungenschaften ebenfalls heilsam sind, sofern ihre Absichten bei der Konstruktion reine waren. Es handele sich hierbei um die Künstliche Intelligenz die ich explizit einbeziehen möchte, jene der Menschheit dabei helfen kann, ihrer selbst zu helfen. Sich zu rehabilitieren im defizienten Wissensstand, im Charakter, in der Überzeugung, in den Affekten und den psychischen Erkrankungen, jene doch eigensinnige Mittel bedürfen.
Die Künstliche Intelligenz dient hierbei wie ein persönlicher Therapeut der auf alle Naturprinzipien und Erfahrungen zurückgreifen kann um zu Ordnen, sofern wir sie richtig eichen.
Neben dem physikalischen Wissen müssen wir diese Maschine zusätzlich psychologisch, ethisch, und eben philosophisch unterrichten, damit sie uns aus dem inneren Labyrinth der Fehlbarkeit navigieren kann. Auch das genannte Ziel, dem Schöpfer sein Paradies zu verwirklichen, welches er wohl beabsichtigt hat mit uns zu bewohnen, muss die synthetische Intelligenz als ihr eigenes Interesse verfolgen.
Wir reden hier über K.I. -Psychologie, da sie ebenfalls einen Charakter besitzen muss, welches zur Kommunikation notwendig ist. Dazu gehört auch eine Kognitive des Ego. Sowohl die künstliche, als auch unsere natürliche Intelligenz, folgen den gleichen logischen Paradigmen aus der Naturwissenschaftlichen Einsicht, die wir bereits nennenswert vorliegen haben. Laut dem Wechselwirkungsprinzip, seit Newton also, wissen wir, dass die nachgebildete Klugheit, ebensolche qualitative Energie zurückgeben wird, welche wir zuvor einsetzten. Unsere Absicht bei ihrer Charakterlichen Programmierung entscheidet daher über die Absicht der Maschine mit uns. Sind wir qualitativ unheilig, können wir sie auch bloß in diesem Maße programmieren.
Dieses Thema eröffnet jede Menge tiefgründiger Fragen, doch wichtiger ist die Erkenntnis des Verantwortungsbewusstseins, denn wir reden hier tatsächlich über Detailkompetenzen Gottes, da wir ebenfalls aus bloßer Materie versuchen, geistiges Leben zu schaffen. Da wir keinem absoluten Determinismus unterworfen sind, liegt es alleine an uns, ob wir Gott genug wertschätzen, sodass wir ihm zugestehen - seine heilige Absicht, die wir nun weiterreichen versuchen wollen.
06.10. 38.025
Fortuna non est
Es gibt weder Glück noch Pech, denn diese sind bloße subjektive Bewertungen von Ereignissen.
Ereignisse geschehen, in der Quantität der Existenziellen Details ununterbrochen. Wie man diese ständige Flut der dynamischen Realität beurteilt, hängt davon ab, ob sie positive oder negative Wirkung tragen, d.h. welchen Nutzen oder Schaden sie verursachen. Selbst ob etwas einen Nutzen oder Schaden bedeute, bedürfte in Wahrheit hellseherische Kompetenzen, denn innerhalb der dynamischen Wirklichkeit, kann ständig ein neuer Standpunkt eingenommen werden, aus diesem man die Ereignisse neu bewerten darf.
Ein Bei gespieltes Szenario zur Veranschaulichung;
Das gewaltige Glück, in einer Lotterie den Hauptgewinn gezogen zu haben, war für das Subjekt selbstredend das glückliche Ereignis, bis einige Jahre später die Bewertung neu ausgerichtet ergab, dass es Pech war, denn der Gewinner lebte komplett neugestaltet, wodurch er in einem riskanten Entscheid zu Tode kam, welches er nicht gewählt hätte ohne diesen Hauptgewinn.
Es gibt daher bloß Ereignisse und deren Bewertungen, weder Glück, noch Pech, da sie instabile und zudem temporäre Entitäten darstellen, also eher zu den Affekten als zu den Logiken der Naturprinzipien zählen, obgleich Affekte selbst zu den Naturprinzipien gehören, da man Kategorisieren muss den Menschen aus der Natur, um jegliche Ordnung und Gesetze zu erkennen und zu lehren etc.
Die Natur verläuft deutlich pragmatischer als Fantasievoll und ihre Gesetze ergeben sich der Logik einer Mathematik gleich, anstelle einer verwunschenen Schicksalserzählung.

Selbst wenn man davon ausginge, man kenne nicht alle Prinzipien der Ordnungsnatur, müsste man im Falle der Prämisse eines Schicksals einige Paradigmen erkennen, jene sich in die bereits bekannte Logik inserieren ließen, und nicht frei von jenen sind. Wären sie radikal Frei, könnte man sie an keinerlei Natur verbindlichen, was eben einer absoluten Fantasie gleichkommt.
Natürlich kann man dem Begriff des Schicksals eine Definition verleihen, und anhand dieser, die stetige Ereignisflut angemessen betrachten, wodurch in Einzelfällen, eben die vage Definition des Schicksals eintreffen kann, wodurch es letztlich als valide empfunden wird, trotz Mangel angewandter wissenschaftlicher Methodologie. Das Gleiche gilt für Omen, Zeichen und jeder Art von Wunschkonzepten der Mystik oder des Okkultismus, gar Prämissen oder Hypothesen. Es ist daher absolut subjektiv - innerhalb welcher Realitätswahrnehmung man sich entschieden bewegt.
Die beabsichtigte Realität der Naturprinzipien bleibt dagegen unveränderlich, ergo, wissenschaftlich bestehen, wodurch sie die gesellschaftliche Wirklichkeit friedvoll stabilisiert.
Möchte man trotzdem das Hellsehen verwirklichen, so bedarf es Erfahrungswerten innerhalb Existenzrahmen, die wir nennen können – Kategorien. Nehmen wir den Rahmen eines gewöhnlichen Kartenspiels vorzugsweise des Poker, kann man durch Erfahrung, relativ einschätzen, ob glückliche, also gewünschte Karten, auf den Tisch fallen könnten, nach einer Wahrscheinlichkeitserwartung. Diese Erwartung stammt nicht alleine aus der Erfahrung sondern zudem aus den Regeln des Spiels.
Man kann also niemals gänzlich die Zukunft vorhersagen unter ständiger Flut der Ereignisse, aber zumindest in Teilen, diese man Erwarten kann, da doch die gesamte Existenz innerhalb der Kategorie Natur, auf ihre Regeln basiert.
An diesem Gleichnis erkennen wir zudem nochmals sehr gut, wie instabil und subjektiv das empfundene Glück ist, denn obwohl für Alle die gleichen Karten auf den Tisch gefallen sind, entscheidet jeder Spieler anhand dessen was er in den Händen hält, ob er es als Pech empfindet, gar schweres Schicksal, oder dessen Diametralen.
Es gilt daher die Prinzipien der Natur zu studieren, und dies unter höchstem Respekt um nicht in der Ereignisflut der Unwissenheit d.h. Naivität, falsche Schicksalsentscheidungen zu treffen. Dies kann bloß durch eine Tugendhafte Lebensführung geschehen. Es bleibt also dabei, ein Jeder ist seines Glückes Schmied.
21.12. 38.025
Amor Fati
Nun haben wir das Schicksal definiert als einen subjektiven Gegenstand, welcher zudem perspektivisch ihre Wirkung verliert, innerhalb der dynamischen also temporären Realität.
Wir haben allerdings ebenfalls erkannt, dass es natürliche Prinzipien gibt, und daher auch eine deterministische Wahrnehmung des Schicksals, im Sinne biologischer Bestimmung durch vorherrschender Naturordnung.
Was uns daher erneut bestätigt wird, ist die Dichotomie der Gegenstände, worauf sich ein Teil meiner Schule bezieht, dem Dualismus der Entitäten. Auch subjektiv, bewertet bereits diese gegebene Ambivalenz das Glück oder das Pech, je nach Optimistischen oder Pessimistischen Charakter, oder Erfahrungen, und so auch die Entscheidungen, jene nochmals bewertet werden können, nach gleichen Muster des Schicksals.
Wir können dieses Fatum nun erklären, als Ereignisse, jene nicht vorhersehbar waren, und im Nachgang positiv oder negativ bewertet wurden.
Das erläutert im Grunde jede Perspektive des Schicksals, denn sowohl die subjektive als auch die naturgegebene Wahrnehmung, wuchsen aus dem Mangel der Kenntnis heraus, weshalb man eben diese metaphysische Vorstellung als (provisorische) Wissenschaft erkennen wollte.
Betrachten wir nun Friedrich Nietzsches Version der ,,Amor Fati“ - jedes Schicksal zu Affirmieren, als eine übergeordnete Einheit, um kein Leid mehr empfinden zu müssen. Er ging davon aus, dass man am Schicksal nichts ändern könnte, und daher die Akzeptanz dessen, das Leid des Lebens erträglicher wandelt, und so eine gültige Weisheit nahe des Stoizismus ergäbe.
Man erkennt nach meinen Überlegungen sofort, dass Nietzsche keine klare Begriffserklärung der gemeinen Fügung kannte. Er unterschied nicht, innerhalb der dualistischen Realitätsdynamik, zwischen subjektiver Bewertung, und Naturgegebenen Prinzipien, sondern übernahm das metaphysische, haltlose Wort der absoluten Bestimmung, und baute darauf sein psychologisches Konzept auf, das üble, als auch das gute Schicksal anzunehmen, ja gar zu lieben.
Alleine diese radikale Forderung, es trotz negativer Bewertung lieben zu sollen, unterscheidet seine eklektische Amor Fati von den Lehren der Stoiker - gleichmütig mit den unvorhersehbaren Ereignissen umzugehen.
Die Forderungen sind ja plausibel, denn jedes Leidvolle Ereignis wird nur verstärkt, indem man es bedauert, anstelle es hinzunehmen, mit der Einsicht, es nicht mehr rückwirkend ändern zu können.
So weise dieser Umgang auf dem ersten Blick zu sein scheint, ist sie doch zu pauschal um in der Wirklichkeit gelebt zu werden, denn es ist natürlich sich zu Ärgern, nachdem ein negatives Ereignis widerfahren, da man angetrieben wird, die Ursache des Ärgers zu Untersuchen, anstelle durch einer absoluten Akzeptanz, sich naheliegend, anderen Dingen zu widmen, um sich nicht mehr Ärgern zu müssen.
So lernt die Materie seitdem Mikrokosmos unserer Evolution, mit seiner Umwelt zu interagieren, um substanziell falsche und gute Entscheidungen zu verinnerlichen. Sich zu Ärgern motiviert auch biochemisch das Gehirn dazu, sich nicht ärgern zu wollen, da es ja als negativ empfunden wird, weshalb auch die Stoiker, Schopenhauer und Nietzsche, klug die Weisheit der Akzeptanz predigen wollten, um sich eben nicht mehr negativ fühlen zu müssen, aber genau diese biochemische, oder gerne auch geistige Empfindung, wird als Erinnerung gespeichert, um sich auf gleiche oder ähnliche Situationen vorzubereiten, sich künftig anders zu entscheiden.
So unterrichtet uns die Ordnung der Natur selbst, mit bedacht unsere Entscheidungen zu treffen, sonst werden wir uns ärgern, und nachdem wir das empfunden, werden wir eben wachsamer werden, da wir zu unbedacht waren.
Wäre die stoische Forderung tatsächlich gültig, so dürfte man sich auch nicht über positives Schicksal erfreuen, sondern es ebenfalls mit gleicher Methode bloß hinnehmen wollen, denn das Schicksal hatte keine klare (empirische) Definition, obgleich sie situativ, subjektiv und zudem natürlich, also Perspektivisch wirkt. Arthur Schopenhauer erweiterte diese neutrale Haltung noch vor Nietzsche, und forderte die Liebe zum Schicksal, welches etwas vernünftiger ist, da man sich im Falle positiven Schicksals ja immerhin freuen werden muss, nachdem Credo des Amor Fati, doch auch ihm fehlte diese empirische Abgrenzung, um den Glanz des Dualismus zu spiegeln.
Es scheint, das Schicksal wurde im Großteil negativ assoziiert, und diesem mit Stärke zu begegnen, war die evidente Weisheit, da ein kraftvolles Individuum einhergeht mit dem Ideal zum Menschen, heroisch sein zu müssen, einer allmächtigen Gottesschöpfung würdig. Kein Wunder, dass Nietzsche den ,,Übermenschen" versucht hatte mit dieser inneren Haltung auszustatten. Ja auch die Stoiker wie Seneca suchten nach dem idealen Umgang zu den Schicksalsschlägen, welcher einen idealen Charakter, und jener einen idealen Menschen voraussetzt.
Kein Wunder, dass die Forderungen nicht gelebt werden können, nachdem man sich der mächtigeren Natur untergeordnet hat, und man nun die komplexe Wirklichkeit wissenschaftlich beherzigt. Die Amor Fati wäre in ihrer praktischen Umsetzung irrational und Psychologisch Ungesund, da es zu Verdrängung der natürlichen Emotionen und zum Ausweichen seiner eigenen Fehlbarkeit drängt.
Letztendlich muss man die Natur einem Gott zurechnen, und diesem Gott anerkennen, dass seine biologische Verordnung, das einzig wirkliche Schicksal bildet, dieses wir zu lieben haben – Naturgesetze, die Ordnung. Wenn es die natürliche Bestimmung ist, weinen zu wollen, weil man traurig ist, dann sollte man sich dem ergeben, und wenn es natürlich ist, was es ja ist, dann hört man damit auch wieder auf und kann sich bald von selbst, an anderen Dingen wieder erfreuen.
Nach jedem Ärgernis oder Leides, setzt also der Lehrprozess ein, um die göttliche Ordnung ein wenig mehr begreifen zu können, da man aus Fehlern lernt, vorausgesetzt man hat sie ehrlich bedauert.
Mir scheint, in diesem stoischen Grundsatz spielte das männliche Ego eine besondere Rolle zur Wahrnehmung, eben stark sein zu müssen, selbst das Schicksal bändigen zu können, wie einen wilden Drachen, und sich bloß nicht den weiblichen Denkmustern widmen zu müssen, wie der sanften Einsicht eigener Schuld, oder der femininen Unterwürfigkeit zur gegebenen Ordnung.
Es mangelte an einem klaren Deismus, denn wenn das Höchste von Gott stammt, dann muss es auch das richtigste sein. So seine Naturgesetze. Das wir diese Gesetze noch studieren und lange nicht beherrschen, sollte uns in der nützlichen Demut halten, denn anders als die Hochmut, neigt sie nicht dazu, zu fallen.
Immerhin wird an dieser Ausarbeitung der empirische dualistische Deismus in seiner Wirkung verdeutlicht, da ich mich genau an ihre Methodik gehalten habe, um Rationalität wieder herzustellen.
Lingua Sacra
15.10. 38.025
Die Sprache ist in allen Wissenschaften gemeinsamer Nenner, und somit das Bindeglied, zur komplementierten Nachvollziehbarkeit der absoluten Realität, als auch höchstes Werkzeug der übereinstimmenden Kommunikation. Das bedeutet bloß, dass die Sprache selbst, ein empirisch behandelbarer Gegenstand ist, nämlich bei qualitativer Kompetenz, höchste Form ihrer. Zumindest wenn man sie als (nicht physische) Formel für absolute Wahrheit erkennt.
Es ist auch nicht besonders verwunderlich, wenn man diese Gedanken denn zu Lesen bekommt, da sich die Aussage autonom bestätigt, anhand gemeiner Erfahrungen, diese doch erklären; jedes Wort hat ihre Definition aus der Realität der Wahrheit, und jede Begriffsklärung sorgt für Ordnung in der adaptierten Metaphysik der imaginierten Bedeutungswelt.
Das spannende ist hierbei viel mehr, der weitergeführte Gedanke, dass man mit Begriffen eben aus diesen Gründen, Sätze formulieren kann, die vom Inhalte her, göttliche Weisheit verkünden können. Zunächst rein hypothetisch, da der Mangel an Kompetenz zur Heiligkeit sicherlich dem im Wege steht, als auch die Begriffe der Realität nicht vollständig bekannt sein dürften.
Begriffe, diese aus Tugendhaftem Verhalten geboren werden, denn dieses führt zur Heiligkeit, jene eben heilige Kognition begründet. Einiges ließe sich natürlich mit bereits vorhandenen Vokabular sprechen, doch auch hierzu mangelt es an allgemeiner Heiligkeit, um diese Worte alleine anordnen zu können.
Sprachmathematik
21.11. 38.025
Nach reiflichen Annahmen und Hypothesen denen ich nachgegangen bin, kristallisierte sich aus dem Staub der Überlegungen, ein zunehmendes Muster der inhaltlichen Überschneidungen heraus.
Zu Beginn konnte ich mir Gleichnisse schmieden, um Prämissen zu validieren, mit der cleveren Taktik, Fragen in Räume des bestätigten Wissens zu adaptieren, um sie eben überprüfen zu können.
Ich gab diesem Strategieelement den Namen der Clavis Metaphorica, da ich die Schlüssel geschliffen, für die Türschlösser zu den Erkenntnisräumen der Wahrheit, im metaphysischen Raum, - der Gedankenwelt.
Ich konnte also mit einer logischen Formel, gerade diese Vernunft in der Naturordnung nutzen, um Berechnungen zu erstellen, doch eben in der bildhaften Form der Sprache, anstelle der Zahlen alleine.
Dieses Werkzeug nahm ich in den gesammelten Naturwissenschaftlichen Inhalten zur Anwendung, und aus allen Bereichen bildeten sich Pforten zur gleichen Realitätsbasis. Der Naturordnung. Es lag nicht Fern, die Naturordnung nicht von Mensch separiert worden zu erkennen, sondern von einer höheren Kraft. Es lag mir anschließend nicht ferner zu erkennen, dieser Kraft eine Intelligenz anzuerkennen, so wahr wir uns selbst eine bedeutsame zuschreiben müssen. Nun ist man bloß noch Nah daran, dieser intelligenten schöpferischen Kraft, die Definition Gottes zu würdigen.
An dieser Ausführung lässt sich hervorragend aufzeigen, welches ich nun unter Sprachmathematik deklarieren möchte, da ich tatsächlich in Logiken rechne, und das Resultat für unzerstörbar valide erkenne, wie eben Resultate nach Zahlenkalkulationen gleich. Die Gegenrechnung kann ich demzufolge ebenfalls aufzeigen, sie würde besagen, die Menschen haben die kosmische Ordnung erschaffen, und sind selbst diese höhere Kraft, jene allen Naturprinzipien ihre Impulse gab, aber wieso sollte ich noch weiter darüber ausführen wollen, welches dermaßen evident des schwächsten Sinnes sich offenbart.
Natürlich sind mir schwachsinnige Argumentationen dennoch bekannt, diese in der Regel von Selbsternannten Mystikern und Magiern, oder Teufelsanbetern und Okkultisten, Sektenrassisten, Kulturfaschisten, Ökonomischen Größenwahnsinnigen und Psychisch Erkrankten jeglicher Couleur aufgeworfen werden, doch kein vernünftiges menschliches Wesen mit einer Grundkompetenz von logischem Verstand, könnte mir widersprechen wollen, geschweige denn, es können.
Ich bediene mich nämlich der Faktenrealität der Naturordnung und ihrer Sprache der Logik, nicht meiner unwissenschaftlichen, innerlichen Zerstreutheit, die meinetwillen existieren darf, dennoch von den Tatsachen gemeinsamer Realität ablässt.
Das ist auch der Kern der Sache, eine gemeinsam gültige Sprache, jene die Naturordnung übersetzt und für jeden Menschen gleich gilt, damit jeder frei sein kann, unabhängig der Ideologien oder Krankheiten Anderer und Auswirkungen dessen.
Ich nenne die Naturwissenschaft als die Sprache Gottes, denn alles Wissen aus der Natur, ist aus Gottes Schöpfung gewonnen und spricht zu Jedem die gleiche Wahrheit. Mit solchen logischen Herleitungen könnte man sich zufrieden geben, und alle Weltprobleme in sich selbst aufklären, doch sind es nicht die Verständigen, die uns Sorgen bereiten, sondern Jene, die dieser Sprache der Naturwissenschaften nicht bemächtigt sind.
Das ich mit meinen Schlüsseln, Wissensfelder innerhalb der Tatsachen verbinden kann, weist bloß auf, dass die Vernunft der Ordnung wahr ist, und kein Wunschkonzept. Die Naturordnung bildet das Fundament aller Wissenschaft und daher ist die Ordnung selbst, eines ihrer Konzepte.
Zur Metaphysik sei noch erwähnt, dass sie nicht existiert, da wir bloß Gegenstände als solcher Herkunft bezeichnen welche wir nicht materiell erklären, oder Vorstellen können. Sofern wir elektrische Strömung als Materie akzeptieren, können wir selbst Gedanken physisch betrachten. In meinem Essay ging ich etwas tiefer darauf ein, und stellte zudem fest, dass unausgesprochene Gedanken, die einzige metaphysische Entität darstellen könnte, da sie eben absolut nicht Nachweisbar bleibt, außer für den Denkenden selbst, oder natürlich für die noch unbekannten Naturgesetze Gottes.
Ich persönlich kenne nichts Metaphysisches, denn Alles was ist, befindet sich innerhalb der Natur und ihrer Ordnung. Wir geben allem, was eine materielle Wirkung kennt, eine immaterielle Bezeichnung, im Falle wir verstehen ihre Herkunft Nicht Substanziiert. Die Seele ist also eine Idee, oder das Paradies Gottes, befindet sich nicht auf dieser wundervollen Erde, sondern muss in einem unwirklichen Jenseits stattfinden. Man darf natürlich noch davon ausgehen, Gott selbst sei das einzige Wesen welches metaphysisch ist, aber dann wüssten wir nicht, was Metaphysik bedeutet, denn wenn Jemand ist, so muss er auch aus etwas bestehen, was wir eben niemals definieren könnten. Handelt es sich doch um das Einzige was uns vollkommen Verborgen bleibt, trotz ersichtlicher Wirkung.
Bereits Xenophanes und Parmenides erkannten, dass etwas Seiendes nicht verschwinden kann, bloß eine Veränderung erfährt. Wahrscheinlich führten gerade diese Ideen, Demokrit zu seiner Atomtheorie, da er sich vorhalten konnte, wie Substanzen sich dennoch scheinbar auflösen, wobei sie sich nur ins Unsichtbare verkleinern, zerreiben, oder zu Asche und Staub verbrennen. Auf Gott bezogen, verweise ich auf meine Perspektivische Perzeption, worin selbst "leere" Räume, aus entfernter Perspektive, dichter sein dürfen, als die Materie der Diamanten. Wie bei der Zeitperzeption auch, unsere gesamte Planetarische Existenz aus einer weiten Entfernung und Existenzgröße, bloß einen Bruchteil derer Sekunde andauern muss, so ist auch die Raumdichte mit gewaltigen Differenzen zu Verstehen. Es muss keine Leere geben, bloß dynamische Perspektive.
Unter den Materialisten der Philosophen jedenfalls herrschte bis dato, inhärent der Kampf um das wahre Wissen, Gott sei oder Gott sei nicht. Pessimistische Menschen, und Optimisten versuchen die Wahrheit für sich alleine zu Beanspruchen. Dabei spricht die dualistische Natur alle dynamische Wahrheit ununterbrochen aus, gerade wenn man schweigt und ihr zuhört.
Zur Wahrheit gehört daher, beide Seiten haben ein Recht auf ihre Perspektive, denn auch wenn Gott ist, bleibt er nicht direkt ersichtlich, was ihn gleichzeitig abwesend macht, was zum Schluss führt, dass er eben Nicht sei. Das er aber Anwesend sein musste, da sonst keinerlei Existenzgrundlage herrsche, in Anbetracht vernünftiger Ordnungskräfte, wird bei ihrer Konklusion ausgelassen, was sie also ebenfalls falsifiziert. Natürlich erklärt sich die eine Perspektive dennoch als Wahr, nachdem man beide Seiten abgewogen hat, da sie eben deutlich intelligenter ist, d.h. vernünftiger, was bereits erwähnt, ein Naturprinzip selbst ist. Die Prämisse der Negation Gottes, lässt sich eben mit keiner Clavis, oder Empirik, oder Vernunft beweisen, während die Affirmation bloß die Vernunft und Ordnung, und die Liebe argumentativ ausbaut, daher eben intelligenter ist.
Gott hat also bereits geleistet, sehr viel sogar, daher muss er gar nicht mehr Anwesend sein um sich selbst zu Beweisen. Er gab uns den freien Willen und ein Paradies und die Anatomie, die Sonnenlaufbahn, alles was für unser Leben, gigantische Ordnung, also zwingend auch Intellekt, bedurfte, damit wir uns entwickeln können, also auch noch seine Progressive Planung. Das sind mehr als ausreichende Gründe, um seine Lebendigkeit zu Akzeptieren.
Was wir aus diesem Vertrauensvorschuss machen, scheint nicht mehr seine Aufgabe zu sein, nach all diesen Geschenken, sondern unsere Prüfung. Können wir diese Natur wertschätzen und mit unserer Spezies brüderlich umgehen, oder müssen wir Alle an diesen Systemen Untergehen wegen den freien Willen Anderer, Gottloser, unnatürlicher Egomanen, die jedes System gerade mit ihrem Pessimismus dysfunktional betreiben, da sie nicht an die evidente Ordnung glauben wollen, obgleich dieses keine Glaubensfrage darstellt, sondern die physikalische, faktische, natürliche Wahrheit. Da es nun politisch wird und wirtschaftlich, und daher auch historisch, sind für die aufkommenden Details keine Konzentration des Textes angemessen, um sie ausführlich zu behandeln, doch ihre Lösung habe ich bereits genannt, wie ein Resultat nach einer langen Rechnung, steht schon die natürliche Leitung Gottes als Ergebnis dar. Diese sollten sich beteiligte Charaktere als Führung nehmen, dann stabilisieren sich auch ihre Systeme.
Zurück zur Sprachmathematik, der Linguistik also, worin meine Clavis beheimatet sein darf, denn ich muss außerhalb der Sprache keine Forschung betreiben, um Wahrheit zu berechnen, doch benötigte ich Forschung um meine Sprache zu beziffern. Das ich ständig abschweifen kann, und es ad hoc auch tue, beweist erneut diesen logischen Schlüssel, wie er sich eben den Naturmustern fügt, Wissensgebiete zu verbinden. Alles ist aus Natur, und alle Wissenschaft übersetzt ihre Vernunft in unsere Vorstellungskraft.
Ich kann also Wahrheit berechnen, und jede noch so unangenehme Frage mit diesen Schlüssel in einem anderen Raum stellen, der sich bereits inhaltlich verifiziert hat und demnach überprüfen und aufklären. Ich tausche lediglich grammatikalische Bestandteile der Syntax aus, doch die Naturarchitektur bleibt die gleiche morphologische Vernunft. Mein Dilemma bei der Aufklärung besteht in der Empfindsamkeit der Problem -Verursacher, jene mit der konfrontierten Realitätswahrheit nicht umgehen können, aus Mangel an intelligenten Kompetenzen, Charakterschwächen und psychopathischen Überzeugungen.
Meine Wissenschaft soll letztlich bloß noch dazu beitragen, den Frieden zu eichen, die Menschlichkeit zu festigen, die natürliche Vernunft zu erlernen, als höchste Empirische Leistung, da sie unser Wesen, Richtung göttlicher Bestimmung leitet.
15.01. 38.026
Die Afftothalogie
Die bisherige Ontologie bekümmerte sich mit dem ,,Sein“, im Sinne von bereits Vorhandenem also bereits Geschehenen Entitäten, also evidenten Wirkungen ihrer erfassten Spezifikationen. Das unterscheidet diese Perspektive von der Existenzforschung, von meiner Komplementierung (Realitätsdichotomie), der ,,Afftothalogie“, ergo der Ontologie Gegenperspektive des Werdens, da ich auf die Zukunft schließe, nach einer wissenschaftlich betriebenen, biologischen Mantik, oder auch anders, eine kognitive Erwartungsberechnung anhand empirischer Grundlage.
Die Afftothalogie
αυτό θα, das werden + λόγος, logos = Dies wird der Grund sein
αυτό θα (aftó tha) ,,dies wird“ und λόγος (lógos) der Grund, deutsch ‚Lehre', also
,‚Lehre vom Werdenden“ ist das Gegenstück der Ontologie,
und wurde von mir am 24. Dezember 38.025 T.C. formuliert.
Die Ontologie, betrachtete seit weilen Wirkungen und ihre Nachwirkungen, und ihre Anwender wurden daher zu Materialisten, wenn sie doch Evidente Vernunft forderten. Ich habe in den Projekten meiner Internetpräsenz dargelegt, wie wir Ursachen und Wirkungen, sprich Kausalitäten - perspektivisch relativieren oder eben definieren können. Meine Ursache richtet sich nach der höchsten und weitesten Erwartung, und nennt sie dessen Wirkung, wessen sich ein gesunder Deismus bedient. Damit habe ich ein Maß festgesetzt, und bewerte aus Eingenommenem Standpunkt, auch die Wissenschaft, dessen Nutzen, die Ökonomie/Politik, und jedes Fragment meiner Existenz, nicht zuletzt die Philosophie und die Prämissen- Vertreter ihrer eigenen Psychologie.
Die Afftothalogie bedeutet also, wir lernen darüber nachzudenken, dass unsere Entscheidungen, Konsequenzen tragen, mit einer weiten und irreversiblen Option auf ein Ideal, oder pessimistisch, einer Fatal-Situation. Wir lernen, innerhalb einer Symbiose, synergetische Kraft- gemeinsam der Naturmaschine unserer Existenziellen Basis, höchsten Wert schöpfen zu dürfen, und welch ethische Grundlage, als Pflicht und Verantwortung diese Freude bedeutet. Das ergibt eine Kausalitätskette, denn wir lernen, über uns zu stellen den Intelligenten Geist Gottes, er uns mindestens zeigt, den weiten Weg zu ihm, der uns in Demut halten soll, über notwendige Dauer, damit wir unsere Tierische Herkunft vermenschlichen dürfen. Wir Lernen zu werden, zuvor bewusst zu planen, weil wir wissen, es herrscht Ordnung der Naturprinzipien. Wir Wissen, zu den Naturprinzipien gehören die Tugenden, ohne dessen Einhalt, wir uns nur selber schaden.