09.09. 38.025
Das Daimonion
So hörte ein Sokrates Stimmen, diese wir heute als Intuition bezeichnen könnten. Es gibt Psychotherapeuten jene gehen von einer Erkrankung aus, im Falle der Patienten jene scheinbar Angst davor bekommen, Jemanden zu hören. Theologen könnten das Gewissen erwähnen, jenes zu einem selbst zu Sprechen versucht. Es ließen sich weitere Ideen finden, eventuell jede Art von Fantasie, woher nun dieses Alter Ego herkommt.
Ich schätze, Sokrates führte ein einsames Leben, eher als eines unter ständiger Kommunikation, denn Denker müssen im Stillen denken, um weite Gedankengänge zu erfassen. Natürlich widerspricht dieser These der Mangel seines schriftlichen Nachlasses, doch was Überlieferung fand, handelt über dem Daimonion, was Jahrhunderte später auch als ,,Dämon“ Übersetzung fand.
Sollte man zu den gewöhnlichen Menschen zählen, die sich über diesen inneren Laut keinerlei Sorgen machen, scheint man im Grunde bloß zu akzeptieren, was einen Teil des Wesens ausmacht, nämlich, eine Gedankenstimme zu kennen.
Sokrates trieb diese Gedankenstimme wohl zum Teil in den Wahnsinn, denn er nahm seinen Tod ihretwillen an. Er mystifizierte diese Stimme sogar, und er stellte zudem fest, dass diese oft in Belanglosen Entscheidungen zu innerem Worte erklang.
Als ein Nachkomme der Philosophen, der ebenfalls ein einsames Denkerleben führt, und gerne seine Schriftstücke manifestiert, kenne ich sehr wohl die innere Stimme, und auch die Ambivalenz die in mir exploriert, um Entitäten zu Ergründen. Ich habe zudem eine Fähigkeit, Indizien zu verknüpfen um ein erfüllteres Bild sehen zu können, meist metaphysischer Art, vor dem symbolisch gesprochenem dritten Auge.
Ich möchte Sokrates keineswegs unterstellen, er hätte diese Fähigkeit nicht beherrscht, doch wenn belanglose Entscheidungen, von Geistern oder aus einer göttlichen Quelle gesprochen werden, dann muss man sich gewissen Nachfragen stellen, jene das bestätigen, um nicht an einer Verrücktheit zu verurteilen.
Will sagen; Wenn der Philosoph diese Stimme jemanden anderem zuspricht anstelle seiner Selbst, so müsste es eine Gerechtigkeit geben, sodass andere Denker ebenfalls dieses Daimonion hätten hören müssen. Denn die Luft atmet sich gerecht von allen Lebewesen, und auch die Sonne beleuchtet allen Menschen Erdball.
Es herrscht somit eine Gleiche Voraussetzung der Naturgesetze, dessen diese Spezies unterworfen ist, und sollte eine Anomalie existieren, dann hätte auch diese Abweichung innerhalb der Gesetzmäßigkeiten eine Erklärung übrig, wie eben die Ursachen dieser Anomalie, jene durch Empirie eine Abweichung der Prinzipien erklären muss.
Nun, wir wissen relativ wenig über den Alltag des namhaften Denkers und Lehrmeisters, doch könnten auch Substanzen dafür gesorgt haben, dass er unter gewissen toxischen Wirkungen litt, wodurch er seine Gedankenrealität anders einschätzte.

Sollte ich seine Idee auf meine Denkarbeit übertragen wollen, könnte ich es mir alleine so erklären, dass durch ständige Abwägung jeglicher tieferer Gedanken, also das anhören von Explorativen Aussagen, ein innerer Dissens gelebt wird, der sich durchaus etablieren kann, als duale Wesenstypen der geistigen Stimme.
Es ließe sich allerdings auch biologisch betrachten, also ob es eben nicht doch eine natürliche Evolutionsreaktion war, dass wir diese Ambivalenz hören können, denn betrachten wir eine Alltagssituation der Spezies, stellen wir baldig fest, wie wertvoll die richtigen Entscheidungen zu treffen, schon immer war.
Es ist wohl genau das Schlüsselelement, weshalb man nach Weisheit gesucht hat, damit man keine Fehler begeht. Keine Reue empfinden muss, keinen Schaden verursacht dieser auf einem Rücksichtsvollen zurückfällt. Den Wunsch nach Sicherheit in den Entscheidungen, versuchte man eben durch Klugheit zu Stabilisieren.
Das eigentliche Thema in dieser Frage wäre bloß, wenn ich richtig kalkuliere, dann ist das ebenfalls nur eine Option, wie in der platonischen Ideenwelt des Sokrates. Es gäbe gar keinen Gegenbeweis dafür, dass er unter anderen, nicht zu den wenigen Auserwählten gehörte, die eine Stimme aus dem Nichts wahrnehmen, die ihnen zu allen möglichen Taten berieten, beziehungsweise abrieten, denn Sokrates sagte, er hörte das Daimonion nur dann, wenn sie ihm von Entscheidungen fernhalten wollte.
Jedenfalls ist dies aber eher ein weiteres Indiz dafür, dass der starke Analytiker einfach begann, der einen Hälfte seiner Gedankengänge mehr Gewicht zuzuschreiben, als der anderen.
Zurück zur Evolutionsbedingten Ansicht, könnte es eventuell auch eine Hauptstimme und eine Nebenstimme geben, die sich eben im Hirn entwickelt hat, denn ab einer Phase der Intelligenz, wurde man recht früh damit Konfrontiert, richtige Entscheidungen treffen zu müssen, also bereits in Zeiten wo man das Feuer entdeckte. Das gäbe genug Zeitraum für eine biologische Entwicklung solch einer zweiten inneren Verbale - sicherten doch richtige Entscheidungen das Überleben der materiellen Entwicklung.
Menschen denken für gewöhnlich kaum intensiv über alltägliches nach, doch wenn sie es tun, und eine Basis der logischen Kompetenzen gegeben ist, dann fällt doch auf, wie Diffizil jedes Detail der Existenz in Wahrheit sein muss. Gerade deshalb ist es klug, Weisheiten finden zu wollen, denn man kann sehr leicht in dieser Komplexität, das falsche wählen. So wie Sokrates sich dafür entschied, der einen Hälfte seiner Gedanken, mehr Inhalt zu Versprechen.
Ich könnte noch erwähnen, dass jede gedankliche Auseinandersetzung mit etwas behaftet ist, was wir Affekte nennen können, denn wie jedes Ohr hören kann, sind oppositionelle Gedanken im gesprochenem, einem bestimmten Tonus unterfallen. Spricht man über negative Entitäten, passt sich die Stimmfarbe an, und der Tonus verläuft beispielsweise im D-Mol, doch so folgt hierauf die positive Schätzung zur gleichen Gegenstandfrage, so spielt ihre Melodie mit dem F- Dur.
Das würde ebenfalls argumentieren, weshalb man Diversität der eigenen Stimme, also eine Dualität erhören kann. Die allgemeine Begabung der Philosophen zur Dialektischen Denkmethode ist ebenfalls ein Signal für die vorherrschende duale Denkmelodie, diesem auch Sokrates bemächtigt war, auch bekannt unter der mäeutischen Methode. Als Vordenker dieses Konzeptes, hörte er sich in seinem Gegenüber sprechen, bevor dieser wusste was er sagen wird.
Eine bestimmte Philosophie bedeutet eben auch - als Prinzip, die bestimmte Psychologie ihres Denkers.
Das Fazit dieser Abhandlung werde ich voraussichtlich in meinem Manifest publizieren
19.03. 38.026
Daimonion II
Das Fazit
Alle Tat hat eine Wirkung. Alle Wirkung hat einen Verursacher. Verursacher haben Führung. Führungen sind Überzeugungen. Überzeugungen sind Dualistisch zu erkennen. Dualismus ist eine Denkmethode aus der Realität. Charakter und Intellekt sind zunächst der subjektive Umgang mit der Erkenntnis der Realität.
Überzeugungen sind Explorativ zu bewerten, denn sie irren sich in der dualistischen Realität unter subjektiver Evaluierung.
Das ist der Vorgang aus der inneren Trägheit der Impulse, (Negative Trägheit) doch gibt es nochmals Außenwirkungen, womit man subjektiv umgeht, innerhalb der dualistischen Realität.
Verursachte Wirkungen, führen zu Reaktiven Wirkungen. Diese Außenwirkungen werden nochmals in des Verursachers Kreislauf der subjektiven Evaluierung eingespeist und unter dessen Überzeugung nach Charakter und Intellekt bewertet, und dieser Prozess verläuft iterativ, oder weicht ab, bis er endet.
Deshalb kam es dazu, dass Sokrates, egal was geschah, seine eigene Bewertung der diffizilen Außenwirkungen beurteilte, nach eigenem Maß, obgleich die verursachten Wirkungen, innerhalb der dualistischen Realität, durchaus hätte andere Einschätzung erfahren sollen, um als Valide gelten zu können.
Das eigene psychische Maß muss solches prinzipielle Wissen fundieren, damit der Charakter, dessen Affekte, als auch der subjektive Intellekt, über die Perzeption der Außenwirkungen empirische Genauigkeit der Exploration erreichen kann.
Ist sich der Denker unsicher über sein Gedankliches Resümee nach innerer Abwägung, so führt dieser Zustand zu einer Schleife der Rekonstruktion dieser Gedankengänge. Es kämpfen daher Affekte wider Logik, denn Unsicherheit hat stets etwas emotional behaftetes an sich, zumeist negativer Natur.
Das bestätigt meine Beobachtung, denn Sokrates hörte sich selbst bloß beim abraten von einer Entscheidung, von einer positiven Kraft differenziert, diese eher anleitet etwas zu wählen, daher war er verwirrt. Der Philosoph hatte sich in seiner Logik verloren, und wollte seine Affekte leugnen und beherrschen, obgleich gerade jene Welt, zur Realität des Menschseins essenziell dazugehört, als auch dessen Inhalt verkörpert.
Will meinen, die Logik ist ebenfalls essenziell der Existenz dieser Spezies, doch sie ist nicht alleine befähigt, des Menschen Entität gänzlich und sinnhaft zu Begründen.
Ein einsames Leben ohne Liebe, welche Emotion ebenfalls häufig von Philosophen diffamiert wurde, kann ein beseeltes Wesen nicht mit Glück und Seelenheil erfüllen, selbst wenn es noch so befriedigend empfunden, wird es nie zum vollkommenem Ziel der geistigen Evolution ausreichen. Wodurch die Absolution der Weisheit ebenfalls verkannt bleibt. Zur Weisheit gehört daher, die Natur zu akzeptieren und sie anzunehmen in ihren Fassaden, jene doch kein Übel versprechen. (Amor Fati)
Ob es ein Bauchgefühl, eine Intuition tatsächlich gibt, bleibt zunächst vage, denn man muss nur häufig genug Zahlen prophezeien, um irgendwann, einige von ihnen zufällig richtig zu erraten.
Die anschließende Bewertung ob das Bauchgefühl richtig lag oder nur teilweise und daher ebenfalls Legitimation erhält, mündet erneut im Kreislauf der Subjektiven Charaktereigenschaften und dessen Vermutungen. Ich schätze, es gibt kaum valide Enquete zu solch innerer Exploration die geführt wurde um eindeutige statistische Beweise vorzulegen.
Sollten wir ihrer Existenzen Fürsprache suchen, dürfen wir uns aus allen Phantasien bedienen jene von geistigen Stimmen sprechen oder Eingebungen, doch verlieren wir dadurch jegliche Rationalität der funktionellen Wissenschaft.
Es bliebe nur noch ein Funken aus der Evolutionsbiologie übrig, die glauben könnte, dass es eine geistige und eine körperliche inhärente Stimme gibt, diese miteinander hadern, wenn es Entscheidungen bedenkt.
Soll heißen, der Körper entwickelte sich, so auch dessen Emotionalität, welche die Liebe und den Humanismus der Spezies fundiert. Innerhalb diesem Prozedere lernte der Körper die Wichtigkeit der Rationalität würdigen, so musste sich zum eigenem Überlebensdurst die rohe körperliche Stimme, der leisen, sanften vernünftigen ergeben, denn ihre Rohheit sorgte für tierisches Übel.
Die Vernunft obsiegte, und bestätigte sich, und die animalische Irrationalität wurde stets leiser, doch zu dieser geistigen Entwicklung fehlt es an Homogenität der temporären Gleichwirkung, wodurch ebenfalls die rohe Stimme situativ bestehen musste. Soll heißen, ein noch so heiliger Geist, wird gezwungen von den Unheiligen, sich dieser rohen Stimme der Äußeren anzupassen, somit ist die Entwicklung dieser Spezies, als Kollektiv zu verstehen, mit all ihren Fehlern und Rückschritten.
Homo homini lupus est – sed interdum lupus solitarius homini lupus est.
So war diese raue animalische Stimme auch gegenüber anderen Tieren noch Phasenweise berechtigt, doch leider gilt häufig die innere Stimme anderer Menschen, der Feind des Geistes.
Im Grunde handelt es sich um eine singuläre Verbale, als auch um einen singulären Gedankengang, doch besteht dieser aus dem plural der Gedankenschritte, weshalb die Wahrnehmung dualistisch wird. Hinzukommt der Tonus der Affekte, jene in Stimmungen versetzt die durchaus dualistisch unter dennoch optionalen Gefühlen herrschen dürfen.
Eigentlich verfasse ich hier die Mechanik der Psychologie, was also über die klassische Seelenkunde hinausgeht, und die Physik als logisches Konzept adaptiert, auf die vermeintlich Metaphysische Seele.
Wie in meinen anderen psychologischen Beiträgen behandelt, muss ich auch an dieser Stelle die Tugenden erwähnen, als wissenschaftlichen Fakt, der seine Anerkennung zunehmend einfordert.
26.11. 38.025
Aristoteles
Die eine Seite erkennt, dass es Gott gibt, die andere muss feststellen, dass man ihn nicht unter direkter Betrachtung, wie in der Empirik üblich, besichtigen kann, sondern wie durch das Dritte geschlossen, bloß indirekt durch seine evidente und beachtliche Wirkungsleistung erkenntlich wird. Somit beobachtet die Vierte, dass durch die Unsichtbarkeit, jeder eine durchweg subjektive Perspektive und Vorstellung des Verursachers seiner Wirkungsleistung interpretiert, und der Fünfte sieht, dass dennoch Alle von ihnen, auch anhand dieser Wirkungen, Gleiches zu berichten wissen müssen.
Was sich zunächst an diesem Gedankenverlauf offenbart ist, dass ein Aristotelischer Syllogismus zu einfach gestrickt bleibt, um aufeinanderfolgende Erkenntnisse schlüssig zu explorieren. Daneben kann man erkennen, wie sich Gegenüberstehende Abwägung, dennoch in gleicher Erkenntnis konkludieren, denn durch die Unsichtbarkeit, jener sich argumentativ, bevorzugt Atheisten und anderweitige Gottlose Überzeugungen bedienen, wird dennoch die Wirkung, dessen unsichtbare Herkunft und Ursache man nicht verleugnen schafft, zur gleichbedeutenden Göttlichen Entität.
Sollte man versuchen, dieser Kraft nun dennoch nicht göttliche Eigenschaften zu Verleihen, wird man sich ebenfalls erneut diametralen Kompetenzen stellen müssen, denn diese Diskussion kann man sofern weiterführen, wie Kontrahenten bereit sind, über Details zu Streiten, diese als metaphysisch zu bezeichnen sind, da sie eben Unsichtbarer Ursache bestehen. Alleine die Wirkung dieser Kraft wird daher beidseitig den gemeinsamen Nenner bilden, aber wie man diese interpretiert, wird über den Charakter eingenommener Perspektive mehr aussagen, als über die Unsichtbare Ursache, also Gottes -Actus purus.
Dass es diese Kraft gibt, die sowohl unserer Intelligenz Grundlage gab, als auch die biologische Zeit der Entwicklung bestimmte, welches zusätzlich diese Energie beschreibt als berechnend, daher selbst als intelligent, kann man nicht mehr leugnen. Diese Gottesenergie sorgte für Ordnung gigantischen, kosmischen Ausmaßes, da er Pluralistisch also nach Mustern und Gesetzen den Kräftehaushalt des Universums einteilt, und darüber hinaus, erkennen wir in unserer eigenen Existenz gewisse Werte, die ebenfalls zu dieser auferlegten Ordnung gehören. Das Menschliche Prinzip also. Sitte und Tugend.
Actio- Reactio
Nachdem ich mich mit Aristoteles´ Ursachen Ontologie aus Fragmenten seiner Metaphysica beschäftigte, erkannte ich seine Arbeitsleistung, neue Begriffe zu begründen als eben dieser Qualität, analytische Forschung, nicht als Lehrer, sondern als Schüler der Naturordnung selbst, betreiben zu müssen. Dass er dabei bloß auf seine eigene Kompetenzen setzen konnte, und überwiegend der Ideen seines Lehrers Platon, lässt mich viele Jahrhunderte später, seine Erkenntnisse korrigieren. Aristoteles fehlte es eben an den gesammelten wissenschaftlichen Konvolut dessen ich mich bedienen kann, welches nicht ohne Dank auf seiner Denkarbeit erst erarbeitet wurde, von vielen weiteren Logikern der Geschichte. Während ich also mir ohne langes Studium und Kopfzerbrechen über die Analyse der Naturprinzipien, oberflächlich, ausgearbeiteter Abhandlungen bedienen darf, schaffe ich meinen Fokus auf die nun praktische Umsetzung der Theorien zu legen, denn auch heute kann man noch die Versuche lesen, Aristoteles´ Dialektik nachzuvollziehen, unbeachtet seines schweren Standes eines Pioniers.
*In meinem Essay schrieb ich (S. 83); ,,...Aristoteles meinte, Form und Materie seien im Einzelding vereint, während Platon meinte, Ideen hätten eine jenseitige Form wirklicher Existenz. Nun, beide haben recht. Denn wenn es die höhere Intelligenz Gottes gibt, dann gibt es auch den Ort, der zwangsweise alle möglichen Phantasien beinhalten könnte, da wir absolut keine Ahnung haben, wo Gott sitzt, wie der Ort aussieht, und so weiter. Und an diesem Ort könnten tatsächlich auch die Ideen von Formen, quasi Rezepte für Existenzen, liegen."
Während wir also die ,,Ursache“ im alltäglichen Sprachgebrauch assoziieren, oder ,,Wirkungen“ empirischer Logik als selbstverständlich nehmen, musste Aristoteles, all diese Begriffe erst aus der Natur gewinnen, durch Beobachtung und Analyse. So sind seine Gleichnisse derart naiv, da er in einer naiveren Welt leben musste, dass gerade deshalb keine hochwertige Analogie entstehen konnte, um verifizierbare Schlüssel (Clavis) zu einer Übergeordneten Logik zu Finden. Seine Erläuterungen sind daher trotz tiefsinniger Grundgedanken, zu seinem eigenen Nachteil, nicht gänzlich definiert.
Er unterschied die ,,Ursache“ in stofflicher Herkunft, oder nach Zielen, also Wirkungen, doch sortierte er die Arten der Ziele erneut, und spaltete letztlich Haare, in einer gigantischen Welt voller Köpfe und Felle. Das diese Haarspalterei zu keinem vorzüglichen Nutzen dienen kann, erklärt sich gerade aus dieser Praktik, komplexe Werkzeuge für einfache Alltagsarbeiten verwenden zu wollen. Er versuchte zu Verstehen und zu Ergründen, natürlich auch, um seines akademischen Lehrers Platon, zunächst* widersinnige Formlehre anzufechten.
Es steht außer Zweifel, welche Bereicherung Aristoteles mit seiner wissenschaftlichen Philosophie für gesamte Nachwelt leistete, ich werde mich auch zukünftig noch mit seinen Arbeiten bekümmern müssen und tue es bloß in langsamen Schritten, doch zu der Ursachen Definition, genauer zum praktischen Verständnis und kausal zu meiner eigenen Philosophenschule bezogen, bildete ich mir folgende Gedanken.
Art der Ursache ist zwingend die Perspektive der Wirkung. Mit der Perspektive ist gemeint, dass jede Wirkung diffizil genug ist, um diverse Betrachtungspositionen einnehmen zu können. Während Aristoteles Beispiele nannte, etwa dass Bronze die stoffliche Ursache einer Statue sei, und Kommentatoren eine komplexe Enquete dieser Analogie führten, letztlich ohne gewünschten Effekt, der Bedeutung von ,,Ursache“ tieferes Verständnis zu verleihen, als sie bereits bedeutet, erkenne ich gerade diese Einfachheit als Praktisch und daher Weise an, jeder Wirkung eine Pluralität anzuerkennen, ohne dieser Mehrheit ihre Struktur, ins unermessliche nachweisen und benennen zu wollen.
Ob die Wirkung nun die Statue sei, oder das Gewicht, oder die Farbe ihrer, oder die Ästhetik, hängt daher von der Perspektive des Betrachters ab. Die Ursache dürfte gleichem Prinzip folgen, denn ob das Material, oder der Formgießer der Statue, oder der Zeichner, oder der Bruder des Künstlers mit seiner Idee, oder der Abgebildete Protagonist ihrer die auslösende Ursache ist, muss ebenfalls die eingenommene Perspektive abschließen. Handelt es sich um Naturprinzipien der Empirik, so erkannte auch Aristoteles, singuläre Ursachen an, selbst wenn ihnen pluralistische Wirkungen ersichtlich wurden. Nun kann ich es wiederum komplementieren, denn jede perspektivische, daher singulär wahrgenommene Wirkung, hat ihre singuläre Perspektivische Ursache. Selbst wenn die Ursache einem progressivem Verlauf unterworfen ist, entscheidet alleine die eine Perspektive über die andere Perspektive, und sofern wir eine Ursache als Wirkung betrachten, verschieben wir die Perspektive und spalten Haare.
Eine bei gespielte Anwendung zur Veranschaulichung: Die Wirkung der Wärme, kommt von der Ursache Sonne, die Ursache Sonne als Wirkung benannt, kommt von der Ursache Kosmischer Abläufe, diese kosmischen Abläufe als nun perspektivische Wirkung benannt, stammt aus der Naturordnung als Ursache, diese perspektivische Ursache als erneute Wirkungsbetrachtung, kennt Gott als perspektivische Ursache an.
Die Perspektive ist zudem subjektiv gewählt, und dieses Subjekt unterliegt psychologischer Beschaffenheit und intellektueller Kompetenz. Je nachdem, ob wir empirisch und philosophisch bewerten wollen, oder nach gemeinen Glaubensansätzen. Außerdem erklärt sich ob etwas Wirkung oder Ursache sei, aus dem temporären Ablauf der Ereignisse, was als Reactio gilt, wird als Wirkung betrachtet und eine Reaktion folgt zeitlich auf eine Aktion.
So sprechen wir nun von der Dialektik, die einem unwillkürlichen System folgen soll, und dieses System, also die Naturordnung, lag auch im Interesse aller Philosophen, besonders der großen Drei, unter ihnen Aristoteles.
Zufall
Die Frage nach dem ,,Zufall“ wird bei dieser Ursachen- und Wirkungsaufklärung inhärent aufgedeckt, denn wenn alles Geschehene eine Herkunft in Form des physikalischen Actio – Reactio Prinzips hat, dann gibt es keine Zufälle, bloß perspektivische Ursachen.
Ob etwas also zufällig ist, oder einer Wirkungsursache unterliegt, entscheidet die Kompetenz der Allwissenheit über die Naturordnung. Das bedeutet, kein Mensch ist Allwissend, denn wäre er es, könnte er allen Wirkungen ihre Ursachen absolut bestimmen. Das heißt, Alles hat eine Ursache, da Alles eine Wirkung zeigt, was man als Alles erkennt. Zufälle gibt es daher bloß in der Unwissenheit zur Antwort, und Allwissend kann bloß sein, wer aller Wirkungen ihrer Ursachen ordnete, denn wir leben innerhalb einer Ordnung, und diese kann sich unmöglich aus zufälligen Ursachen auswirken, eines Chaos würdig.
Das löst auch jede Frage nach der Metaphysik auf, denn jede Wirkung findet in der Physik statt, es sei denn, sie ist eine Phantasie, eine Formwelt des Platon, diese man weder beweisen kann, noch ihre Existenzwirkung als Ursache erkennen schafft. Mit anderen Worten, Alles was eine Wirkung kennt, hat einen existenziellen Ursprung, obgleich substanziiert oder als immateriell bezeichnet, weshalb Zweiteres innerhalb materieller Realität, nicht existieren darf.
Das die Logik als Formel betrachtet, selbst innerhalb einer Ideenwelt, also den Gedanken Gottes existiert und daher als Metaphysisch zu bezeichnen ist, da Unsichtbarer Ursache, ändert nichts daran, dass alle Wirkungen physische Realität benötigt, sonst hätte man eben diese Logik nicht erkannt haben können. Der einzige Ort also für einen hyperphysischen Raum, wäre Gottes Realität, eher seine innere verborgene Gedankenwelt, dort wo die Logik formuliert wurde.
Das erklärt die Kritik Aristoteles als den ersten Enzyklopädisten der evidenten Wissenschaftsordnung, an Platons Ideenwelt, doch auch Platon hat zu einem Teil Recht, auch wenn dieser Teil nicht mehr direkt evident, sondern mit geistigem, auf den zweiten Blick ersichtlich wird, dennoch keines an Gewicht weniger wiegt als die Erkenntnisse seines Schülers.
02.06. 38.026
Perspektivismus
Wir besprechen heute meine Analyse des Wissens laut Aristoteles‘ Ausführungen, über die Analytica priora und der Analytica posteriora.
Ersteres untersucht die Gesetzmäßigkeit in praktischer Anwendung innerhalb einer Wissenschaft, zweiteres untersucht die Gesetzmäßigkeit als Forschungsgegenstand selbst. Wir werden feststellen, dass beides stetig gegeben ist, denn während man die Wissenschaftliche Tätigkeit ausübt, betreibt man auch gegeben dessen Definition.
Das Problem besteht darin, dass die Definition und ihre Anwendung sehr ähnlich erklärt werden müssen, was auch damals schon Verwirrend war. Aristoteles hatte das Wissen erklären wollen, und musste sich all seinen Erkenntnissen bedienen, diese selbst jedoch, noch nicht geordnet waren.
Er praktizierte also die theoretische Wissenschaftlichkeit um theoretische Wissenschaftlichkeit von der praktischen Wissenschaftlichkeit zu differenzieren.
Natürlich ist das abstrus. Zudem er die Begriffe selbst wählen und begründen musste, mit denen er die Bedeutung des Wissens bestimmen wollte, als Ergebnis aller Wissenschaftlichkeit.
Immanuel Kant schaffte es auch nicht, die übernommene Denkleistung unseres antiken Philosophen zu Ende zu führen, als er das »Ding an sich«, die Metaphysik, seine a priori und a posteriori Erfahrungen in seinem Dualismus zwängen wollte. Wir werden aber noch sehen, dass er zumindest gute Ansätze erwähnte, wenn auch eigensinnig kommuniziert und nicht kohärent ausgeführt.
Einfach ist es bis Dato nicht gewesen, das »Wissen an sich« zu erklären, aber ich habe ja noch meinen Beitrag vor mir.
Aristoteles erkannte die Kausalitätsbedingung des Wissens, denn er sah die Ursachenkenntnis eines Gegenstandes/ einer Wirkung - als dieses Wissen an. Zudem führte er aus, dass man etwas nur dann als Wissen bezeichnen darf, wenn man alle anderen Antworten ausschließen kann.
Dazu müsste man allerdings alle anderen Antworten kennen.
Nun, Ursache ist nicht gleich Wirkung, und dennoch, kennt man die Ursache, weiß man auch was sie bewirkt hatte, jedoch nicht, was sie sonst noch alles bewirken konnte, und auch nicht, was die Wirkung sonst noch Verursachen hätte können.
Das erklärt sich aus der Momentaufnahme der Perspektive, innerhalb der dynamischen Realität, aber dazu kommen wir noch.
Kausalität hat daher, wie man erkennen kann, den Faktor der Zeit. Eine Ursache und eine Wirkung sind daher zeitliche Vorgaben. Im Nachhinein fragt man zwangsläufig rückwirkend, was man zu Wissen sucht, wenn man hingegen etwas Wissen werden will, bevor es passiert, sprechen wir von Planung oder einer Erwartung. Beides fundiert bereits auf Wissen.
Ein Plan basiert auf Erfahrungserkenntnisse, denn die Erfahrung kann rein körperlich bestehen - doch mit den Augen etwas zu sehen, heißt noch nicht, es mit dem Verstand zu Erkennen, also zu Wissen. Eine Planung setzt daher beides Voraus, denn auch das geistige Erkennen findet erst nach gewonnenen Erfahrungen statt. So ist demgemäß die erste Kausalität des Wissens.
Der Geist kann aber auch etwas erfahren, nachdem er eine Grundlage der Erkenntnisse gesammelt hat, so werden aus Erkenntnissen, Erkenntniserkenntnisse. Die zweite Kausalität des Wissens, und nun praktische Erkenntnistheorie.
Es gilt; Die Quantität der Erfahrungen, bilden die Qualität des Wissens ab, sowohl für künftige Erwartungen, als auch für Rückwirkende Ereignisse, fungieren sie doch als Katalog zur Enquete.
Lapidar, »Je mehr man weiß, um so mehr weiß man.«
Immanuel Kant versuchte die Erfahrung mit der Erkenntnis gleichzusetzen, und formulierte daraus seine Transzendentale Konstruktion, welches ich bereits in der Demontage seiner Kritik, marginal widerlegt sah.
A priori verstand Kant als etwas, - vor einer Erfahrung zu Erkennen, und man verwendet bis heute die mathematische Wahrheit als Argument, 2 + 2 ergäben 4.
Man wollte damit ausdrücken, der Verstand kann eine Rechnung lösen, ohne sie jemals gesehen zu haben, rein aus dem Geiste heraus.
Dummerweise musste man vor dieser Rechnung erfahren, wie man Rechnet, und das geschah über die Augen und über die Ohren, weshalb man es auch nicht mehr gänzlich als Erkenntniserkenntnis nennen darf.
A posteriori hingegen bedeute lediglich, nach einer Erfahrung zu erkennen.
Leider trennte hier Kant Erfahren und Erkennen, aber sinnvoll wirken sie bereits synonym. Ob ich weiß, weil ich erfahren habe, oder ob ich weiß, weil ich erkannt habe, bedeutet beides, man weiß, was in der Vergangenheit geschah. Wir sind also erneut beim Faktor der Zeit.
Während der Körper mit seinen Sinnen erfährt, verarbeitet das logische Geistige diese Erfahrung und gewinnt Erkenntnisse. Den Körper zu seinen Erfahrungen zu leiten, bedurfte wiederum geistigen Antrieb. Es herrscht daher eine Wechselwirkung, ein Dualismus und daher eine Dynamik.
So folgt hieraus der Perspektivismus, denn nimmt man die Perspektive des Körpers ein, gelten anatomische Sinne zur Erfahrung, während bei den geistigen, die sogenannten metaphysischen, emotionalen und logischen Eindrücke gelten.
In beiden Fällen, - ob man nun das Evidente vom Metaphysischen trennen wollte - gilt dennoch der Monismus als ihre Summe. So ist die Einheit die Ursache, und dann beginnt der Dualismus, dieser mündet in einer Trinität, b.z.w. in eine Pluralität, doch wenn man zu weit abirrt, verliert man sich in eine Detailirrelevanz der Ewigkeit.
Kant begründete zwar die Erkenntnistheorie, sicherlich durch Aristoteles‘ Syllogismus angeregt,
aber er führte sie nicht plausibel zu Ende, weshalb sich die Fülle daraus entstandener Richtungen erklärt, darunter der Idealismus, Illusionismus, Phänomenalismus und dergleichen. Immanuel fehlte es am zeitlichen Faktor, nämlich zu erkennen, dass seine mechanischen Analysen einem Moment allgemeiner Kausalität, anstelle weiterführenden Kausalkausalitäten galten.
Aristoteles war praktizierender Dualist, da sich die Realitätsdichotomie sofort innerhalb ihrer Gegensätze vorstellt, jenes Konzept man lediglich instinktiv übernehmen muss, in jeder Art der Forschung und Exploration. Er separierte das Wissen in Qualitäten und in Bedingungen, und wollte so Platons metaphysische Thesen, die damals noch nicht so hießen, widerlegen oder erweitern.
Er verlor sich in seiner Kausalitätsbedingung und versuchte durch materielle Ordnung, immaterielle Vernunft zu verbildlichen, aber einen Gegenstand kann man logisch schwerer erfassen als biologisch und umgekehrt kann man die Logik schwerer in Gegenständen erklären, als in ihren Abstrakten Beispielen, wie der Zahlen. Aristoteles kam daher selbst nicht umher, Variablen für seinen Syllogismus zu verwenden. Ich habe das in meinem Essay durch Zahlen ersetzt...
Akademische Philosophen werfen ihm gerne vor, er widerspräche sich selbst, da er doch Wissen als »meistenteils« richtig oder als allgemeingültig bezeichnete, was er also von denen Unterschied die prinzipiell immer gelten. Ewige Wahrheiten, wenn man so will, gegen vorübergehende. Ihm war wohl absolut klar, dass er nicht alles wissen und sehen kann, weshalb er provisorisches Wissen zum Zweck der Forschung gewähren ließ. So explorierte er innerhalb einer Progression, und gelangte ständig auf neue statische Momentaufnahmen - innerhalb des dynamischen Perspektivismus.
Wozu führte also diese Methode der Kausalität und der Bewertung von Vergänglichem Wissen, bemessen an der materiellen Evidenz. Man erkannte den Zerfall seiner eigenen Konzepte, was man also zu Wissen glaubte, verrottete vor den Augen wie Fallobst im Garten. Sofern man eine Ursache beschloss, kamen Gedanken der Ausnahmefälle, oder drehten die Wirkung zur Ursache um, und die Ursache zu einer Wirkung.
Irgendwann musste er also bei seiner Kausalitätsbedingung auf die höchste Ursache hinaus wollen, da er ebenfalls erkennen musste, nur temporäre Momentaufnahmen betrachtet zu haben. So gelang er zum ersten Beweger, den Acuts purus, was letztlich den Deismus kohärent etabliert.
Die Perspektive, dass wissen wir aus der Mathematik, entscheidet darüber wie das Objekt beschrieben wird. Man kann viele Raumperspektiven einnehmen, doch sind sie irgendwann ausgereizt, auch wenn bei Unendlichen Raum, es strenggenommen, unendliche Perspektiven in Entfernungen geben darf.
Nun gibt es aber eine so genannte metaphysische Wahrnehmung von Raum im Geiste, der Welt der Vokabeln, der Inhalte von Begriffen, Prämissen, Überzeugungen, Ideologien, und sogar Emotionen. Das erschwert uns in wenigen Zeilen zu erläutern, wie dieser unsichtbare Raum gegliedert ist und wie er sich in Relationen verhält, worin ihre Interdependenzen liegen, und wie man sie zudem emotional bewerten kann und sollte.
Mathematisch ausgedrückt, versucht man eine Formel für die Existenz zu verfassen, und die habe ich aus der Zahlenewigkeit bereits erkannt - als unmögliches Vorhaben, da die Situationen, das Subjekt samt ihrer Erfahrungen und Charaktere, die Umstände variieren. So auch die Zahlen, durch Rechnungen innerhalb einer dynamischen Realität, einer progressiven Entwicklung unterworfen, sich auf alle Resultate stetig neu auswirken.
Eine Formel ad infinitum, die ständig angepasst werden muss.
Was ich als Perspektivismus bezeichnen möchte, darunter zu verstehen ist, dass wir lediglich Momentaufnahmen von Urteilen, (Erfahrungen, Erkenntnissen) nachvollziehen und bestimmen können, - doch auch diese Aussage bloß bedingt, wahr sein kann, da sie sich damit selbst bestätigt, oder unbedingt, sich widersprechen und auflösen müsste.
Wie ich öfter erwähnte, handelt es sich hierbei um die Dynamik der Realität, aber diese Dynamik lässt sich eben auf die Perspektive adaptieren, wie auch auf die Raumdimension, auf die Kausalität, auf die Erfahrungserkenntnis, und auch auf das Individuum mit seinen reichen Fassetten von Charaktereigenschaften und Emotionen. Panta rhei – Heraklit.
Deshalb kam auch unser Aristoteles nicht umher, Einzeldinge als wahr zu bezeichnen um sie anschließend einzugrenzen, als Allgemeingültig oder meistenteils Gültig.
Ob etwas wahr ist, versucht bloß zu beschreiben was die Realität sei, das was wir Wissen nennen.
Nun kann man schwer behaupten ,,Etwas sei wahr“ wenn es bloß unter ,,Gewissen Umständen“ wahr ist, denn sonst wäre es unter anderen Umständen doch unwahr. So versuchte der Athener Denker, ewige Gültigkeit von vorübergehender Gültigkeit zu unterscheiden. Er wusste intuitiv, dass er Recht hatte und folgte seinen Analysen, bis er kapitulieren musste, denn es war nichts Ewig Gültiges bekannt, außer die nicht greifbaren Axiome des Wissens, die er versuchte durch immaterielle Begriffe zu erläutern. Sobald er begann, sie in der materiellen Welt zu erläutern, stieß er auf die Grenze zwischen Vergänglichkeit der Materie, und den Ewigen Prinzipien der Naturordnung.
Ich sage daher; Es gibt Konzepte der Ewigen Gültigkeit, darunter alles aus der Vernunft etabliertes der Naturordnung selbst. So ist das Richtige, immer richtig und das Falsche immer falsch, egal welche materielle Vergänglichkeit sie bezeichnen.
Clavis;
In einem Verteidigungskrieg wo es darum geht sein eigenes Leben zu schützen, und es nun einmal nicht anders Möglich sei, als zu schießen oder erschossen zu werden, scheint das Töten legitim, - in einem anderen Fall, wo diese Umstände nicht gegeben sind, ist es die schlimmste Sünde der menschlichen Existenz, - doch ob etwas falsch sein kann oder richtig, dass ist ein ewig gültiges Konzept der Naturordnung, da sie doch nichts anderes tut als zu Ordnen, was nichts anderes bedeutet, als Richtig und Falsch voneinander zu separieren. Hervorragend zu erkennen innerhalb der biologischen Evolution.
So sind jene Konzepte ewig Gültig - die aus der Vernunft der Natur stammen. Ich nenne sie die logica naturae, diese sich aus der cogitatio naturae ableitet, der evidenten Naturgesetze, und eben die materielle Wirkung Gottes Vernunft erklärt, ohne selbst materiell ersichtlich sein zu müssen, da die Vernunft doch immateriell ist.
Heraklit erkannte sowohl den Dualismus - diesen ich als Denkinstrument pflege - in den Gegensätzen, inhärent die Dynamik der Existenz,(Perspektivismus) diesen er als Kampf beschrieb, und sogar die ewige Vernunft, sein logos, (logica naturae) als Grundlage der Erkenntnis. Zudem erkannte er noch vor Aristoteles den actus purus, denn unter seinem logos ist gleiche Ursächlichkeit zu verstehen, jener Entstehung man nichts aussagen kann, sie alleine in dessen Wirkung besteht. So er diesem logos eine intelligente Vernunft zuschrieb, musste er zweifelsfrei auch ein Monotheist gewesen sein.
Dass Heraklit im Feuer eine besondere Existenzkraft sah, erklärt sich von der warmen Sonne die sich instinktiv und prägend wohl anfühlt, bis zur wundersamen Physik dieses Elementes, welches doch magisch wirken muss, im Vergleich zu aller vorhandenen Materie, wie es aus dem Nichts erscheint und wieder in das Nichts verschwindet, und dennoch vorhanden bleibt, als sichtbares Axiom. Bräuchte man eine evidente Analogie für das Wissen, wäre eine gefunden. Ich bevorzuge eher die Elektrizität als Hauptelement zu betrachten, aber der Vorsokratiker kannte diese noch nicht.
Ich werde diese Frage, was nun Wissen bedeutet, nicht zu Ende führen können, ohne die Sprache selbst mit einzubeziehen. Letztlich noch die Psychologie, und zum Schluss noch die deistische Theodizee zur Humanizee zu führen, nämlich als unserer Pflichten zu ergründen.
Im Grunde bin ich recht zufrieden mit meiner Ausführung, denn für mich ist klar, dass man das Wissen als Entität, nicht ohne solchen Mühen verständlich definieren kann, beschreibt es sich doch innerhalb des Wandels, des Wandels willen selbst. Begründet es doch alles Vorhandene aus allem Vorhandenem. Gehört es doch dem Verborgenem, Allwissenden alleine.